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Ehrenvolles Gedenken an die Opfer der Rheinwiesenlager in Remagen

Am 12.11.2016 rief ein überparteiliches Gedenkbündnis zum Gedenkmarsch nach Remagen. Damit sollte den Opfern der Rheinwiesenlager würdig gedacht werden. Die alliierten Kriegssieger trieben 1945 in den Lagern entlang des Rhein 3,4 Millionen deutsche Soldaten zusammen, die nach langem Kampf kapitulieren mussten. In diesen „Gefangenenlagern“ herrschte schnell eine katastrophale Lage. Die Versorgung der Gefangenen, egal ob mit Lebensmitteln oder Medizin, war kaum vorhanden. Sogar Kleidung war Mangelware. Bei immer noch kaltem und vor allem nassem Wetter mussten die Soldaten der Wehrmacht ungeschützt unter freiem Himmel auf offenem Feld ausharren. Seuchen suchten die Lager schnell heim. Wer nicht daran starb, verhungerte. Es ist davon auszugehen, dass fast eine Million (in Zahlen 1.000.000 Menschen), also fast jeder Dritte, die Lager nicht mehr lebend verlassen sollte. Eines der größten Lager Stand in dem kleinen Ort Remagen an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Aus diesem Grund kommen seit 2009 aufrechte Bürger an diesem Ort zusammen um der Toten zu gedenken. Würdevoll führt in jedem Jahr ein Gedenkmarsch vom Bahnhof bis hinaus auf die Felder, welche einst Lager waren und heute Massengräber sind. Immer noch werden ungezählte Knochen in der Erde ruhen, die dazu gehörigen Namen auf Vermisstenlisten stehen. Wer einmal dort war, wird mit Sicherheit spüren, welche Ausstralung von diesem Ort aus geht. Daran ändert auch der Versuch der Politik nichts, mit einer genau dort errichteten Schule Andenken durch Alltag zu ersetzen. Ein trauriges Symbol für den geistigen Zustand einer ganzen Gesellschaft und ihrer Führung.

Eine ganz andere Welt ist dagegen der Gedenkmarsch, an dem sich in diesem Jahr 250 Teilnehmer beteiligten. Diszipliniert und ordentlich in Dreiereien trugen sie schwarze Fahnen durch die Straßen Remagens wärend der Lautsprecherwagen klassische Musik abspielte. Ein Kranz wurde symbolisch mit geführt. Ablegen durfte man ihn nicht. Das hatte die Stadt verboten. Natürlich tönte im Hintergrund wie immer in diesem Land, das Geschrei verwirrter Menschen, die gegen Anstand und Aufrichtigkeit protestierten. Die sogenannte Antifa hatte Hand in Hand mit Parteien und Politik zum Gegenprotest aufgerufen. Sogar Seniorenbeiräte mussten mit Plakatwerbung gegen ein würdiges Gedenken einstehen. Angeblich sollen es in diesem Jahr 400 Chaoten gewesen sein. Die Polizei musste, wie einige Medien berichten, diese mit Pfefferspray in Schach halten. Ungeachtet dessen konnte ein Sohn eines Überlebenden aus erster Hand über die Zustände der Lager am Rhein berichten. Kaum vorstellbar sind die wiedergegebenen Erzählungen des bereits verstorbenen Vaters. Kaum vorstellbar ist auch, dass die politische Korrektheit den meisten ein Gedenken und damit die Aufarbeitung der Geschichte unmöglich macht. Von Seiten der Politik waren nur Delegationen der NPD und der Partei „die Rechte“ bei der Gedenkveranstaltung vertreten. Alle anderen Parteien glänzten mit Abwesenheit und halten wohl nicht viel vom Andenken an jene Männer, die einst für Deutschland kämpften.

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Der Gedenkmarsch in Remagen soll auch in den kommenden Jahren statt finden. Es ist zu hoffen, dass immer mehr Menschen den Mut finden, sich daran aktiv zu beteiligen. Den Veranstaltern kann man nur viel Kraft und Durchhaltevermögen wünschen. Wer sich über die künftigen Planungen des Gedenkmarsches oder den geschichtlichen Hintergrund der Rheinwiesenlager informieren möchte, kann das auf der Netzseite der Veranstalter: www.rheinwiesenlager.info und natürlich auf Facebook: www.facebook.com/rheinwiesenlager/

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