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Offener Brief an Bischof Overbeck

von Armin Steinmeier

Hallo Herr Overbeck,
ich gehe davon aus, dass der Artikel in Junge Freiheit, eine der wenigen Zeitungen, die man noch ernst nehmen kann, sachlich richtig ist, zumal er zu Ihren bekannt abwegigen Meinungen bestens passt. Meinen Kommentar, den Sie sich zu Herzen nehmen sollten, wenn Sie wieder mit beiden Beinen auf der Erde stehen wollen um nicht Weihrauch geschwängert in höheren Sphären zu schweben.
Sie betonten in Ihrer Predigt, dass sich die Deutschen an die Asylbewerber anzupassen haben und wir genauso wie die Flüchtlinge unsere Lebensgewohnheiten ändern müssen. Da haben Sie wohl recht, denn wenn die Scharia – unterstützt von Leuten wie Ihnen – einmal Einzug gehalten hat, wird sich vieles ändern. Dann gibt es auch kein christliches Deutschland, von dem sich die Regierung sowieso schon sehr entfernt hat, (Genderismus, Sexualaufklärung in den Schulen – alles ist erlaubt); aber das kommt der kath. Kirche ja scheinbar entgegen, ansonsten würde sie ihre Macht mehr einsetzen. Wohlstand und die Weise, in Frieden zu leben, werden sich dann tatsächlich ändern, wie Sie hervorhoben. Jedoch nicht zum Besten der Christen.

Zudem müssten die Bürger Abstand „vom gewohnten Wohlstand“ nehmen, bescheidener und zu einer „Gesellschaft des Teilens“ werden. Dabei scheint Ihnen entgangen zu sein, dass Deutschland eine führende Rolle in der Welt einnimmt, wenn es um Unterstützung und Teilen geht. Aber wie sollten Sie das in Ihrem Wolkenkuckuksheim auch mitbekommen?

Im Prinzip aber eine gute Idee, der die kath. Kirche doch mit gutem Beispiel vorangehen könnte, indem sie mit dem Teilen gleich anfängt. Der „gewohnte“ Wohlstand, leider nicht für alle Menschen, denn so weit reicht die Solidarität und die Unterstützung von Staat und Kirche nicht, wurde hart erarbeitet. Und nebenbei bemerkt, obwohl noch sehr viel getan werden könnte und überdimensionale zweistellige Millionenbeträge als Tantiemen, Boni usw. bei Führungskräften unberechtigt gezahlt werden, gibt  es viele, die privat spenden und eigene Stiftungen betreiben. Verständlich, denn dem Staat kann man sein Geld ja nicht mehr anvertrauen. Siehe Bankenrettungen, Griechenlandpleite, Schwarzbuch usw. Stößt es Ihnen eigentlich nicht sauer auf, dass die EU das römische Reich wiederentstehen lassen will? Soviel müssten Sie doch aus der Bibel mitbekommen haben oder fehlt Ihnen die Zeit des täglichen Lesens, weil Sie an derartigen sinnfreien Predigten arbeiten?

Mit Ihrem Satz: „Deutschland darf nicht für Selbstbehauptung stehen“, reihen Sie sich nahtlos bei den links-, grün-, roten Deutschlandhassern ein, die da lauthals schreien: Deutschland verrecke! Vielleicht sollen Sie Ihrem Sekretär einmal den Begriff Patriotismus googeln lassen, den selbst unser Finanzminister nicht versteht, als er meinte, man könne kein guter Patriot sein, wenn man nicht für die europäische Einigung ist. Eine Aussage, die verblüfft, denn wenn man nicht für die europäische Union ist – dieser Ansammlung unfähiger Bürokraten, die für das Wiedererstehen des biblischen römischen Reiches eintreten – dann ist man ein Patriot. Denn den Patrioten zeichnet eine besondere Wertschätzung der Traditionen, der kulturellen und historischen Werte und Leistungen des eigenen Volkes aus. Auch wenn das bei manch politischen Kräften heute nicht mehr zählt.

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Deutschland muss für Selbstbehauptung stehen, weil es sonst untergeht, wie von Grün/Links angestrebt, um dem Ziel des Islam, der Weltherrschaft, wirksam zu begegnen. Früher angestrebt mit kriegerischen Mitteln, heute vorwiegend über demografische. Und seien Sie sicher, wenn es so weit ist, hält die Scharia Einzug, weil Religion und Politik im Islam nicht getrennt werden kann. (Eine Befragung im Iran bestätigte dies mit über 90% Zustimmung). Es gibt nur den politischen Islam, der Sie und die ganze Zunft dann als Kuffar bezeichnet. Dann ist es vorbei mit dem geruhsamen Leben, wie die Made im Speck. Und das Kreuz nur zu verstecken, reicht nicht mehr aus.

Einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Vatikans zufolge sagt die römisch-katholische Kirche: »Zum ersten Mal in der Geschichte liegen wir nicht mehr vorn: Die Muslime haben uns überholt.«
Quelle: “Vatican: Muslims now outnumber Catholics” USA Today (www.usatoday.com)

„Europa ist nicht mehr Europa, es ist ‘Eurabien‘, eine Kolonie des Islam, wo die islamische Invasion nicht nur physisch voranschreitet, sondern auch auf geistiger und kultureller Ebene. Unterwürfigkeit gegenüber den Invasoren hat die Demokratie vergiftet, mit offensichtlichen Konsequenzen für die Gedankenfreiheit, und für das Konzept der Freiheit selbst“.
(Bat Ye’or: „Europa und das kommende Kalifat“, S. 130)

Mit Ihrer politisch korrekten Verharmlosung, dass für Angst und Unsicherheit kein Grund bestehe und „Alle, die kommen, unsere Schwestern und Brüder“ sind, weil sie von Gott her willkommen sind, führen Sie die Menschen bewusst in die Irre. Haben Sie Angst um Ihren Job als Militärpfarrer oder wie kommen Sie zu dieser irrigen Annahme? Sicher meinten Sie dabei nur die Menschen, die an Jesus glauben, also keine Muslime, die ihn ja nur als Propheten sehen, abgelöst von Mohammed, mit seinen diametralen, menschenverachtenden Aussagen.

Galater 3, 26-28 (Schlachter 2000)… denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus; [k] denn ihr alle, die ihr in Christus hinein [l] getauft seid, ihr habt Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.

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Matthäus 12, 50 (Schlachter 2000): Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter!

Die Bundeswehr stellt jetzt ja auch Muslime ein und bildet sie an der Waffe aus – um sich ihr eigenes Grab zu schaufeln? Wie ist das dann bei der Seelsorge und Messen, machen Sie als Militärpfarrer und multikultureller Bürger dann auch die Predigten und knien sich Richtung Mekka?? Vergessen Sie dann aber nicht, das Kreuz abzuhängen.

Den absoluten Höhepunkt der Verwirrung und Geschmacklosigkeit stellt aber die Aussage dar, „sie würden uns beschenken, wie wir sie. Aus diesem Grund dürften Asylsuchende auch nicht auf Grenzen, Zäune, Schlepper und Lager stoßen“.

Ja, immer unkontrolliert hereinspaziert. Sie beschenken uns: Mit einer fremden Kultur, die nicht zu uns passt, mit Terror, Vergewaltigungen, Frauenverachtung, Diebstählen, mangelnder Bildung und vielen, vielen Kindern und mehreren Ehefrauen pro Ehemann, die meist getrennt wohnen und vom Steuerzahler subventioniert werden.

Wie abgehoben sind Sie eigentlich? Was die offenen Grenzen Merkels mit ihren Gesetzesverstößen bewirkten, haben wir gesehen. Wir wollen sehen, wer zu uns kommt und ob er zu uns passt und das bedeutet einen kontrollierten Zuzug! Ist das so schwer zu verstehen?

Leider damit aber nicht genug. Nein, Sie setzten dem ganzen die Krone auf, indem Sie meinten, „Deutschland und Europa müssten zeigen, dass wir nicht für Abschottung und Selbstbehauptung stehen, sondern Räume der Freundschaft für Menschen auf der Suche nach Sicherheit, Verläßlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand schaffen wollen und werden“. Die Bürger müssten lernen „was es heißt, offen zu sein“. Hier ist man versucht den sinngemäßen Spruch anzubringen: Wer nach dieser Seite ohne Berücksichtigung der Entwicklung offen ist, kann nicht ganz dicht sein!)

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum es in diesen Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen, die von Ihnen angeführten Begriffe „Sicherheit, Verlässlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand“ nicht gibt? Korruption, Diktatur, Islam und Unfähigkeit im Aufbau sind die Gründe. Daran ändert sich auch nichts, wenn wir alle Menschen aufnehmen. Warum gibt es in den arabischen Ländern nur eine kleine Insel mit Namen Israel, die zu einem blühenden Land wurde, obwohl andere auf Ölvorkommen sitzen und unermesslich reich sind? Wo bleibt die Hilfe der arabischen Länder untereinander?

Der Bürger schaut über den Tellerrand hinaus und denkt weiter. Er weiß, dass dieses von Ihnen gewünschte „offen zu sein“ im Mekka Deutschland endet, mit dem offen propagierten demografischen Djihad, der in manchen Ländern schon Früchte trägt. Und dem von anderen Ländern in Europa, Kanada und Neuseeland wirksam begegnet wird. Oder glauben Sie, dort leben keine Christen, die das Gebot der Nächstenliebe kennen? Nächstenliebe heißt aber nicht, blind für Entwicklungen sein, sondern auch vorausschauend handeln.

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Wenn H. Marx als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz fordert, Deutschland dürfe „keine Insel des Wohlstands werden“, dann sei ihm empfohlen, doch mit gutem Beispiel voranzugehen, indem er in den afrikanischen und arabischen Ländern das riesige Vermögen der kath. Kirche einbringt und die korrupten Politiker und Islamisten bekehrt. Da würde er wenigstens ein gottgefälliges Werk vollbringen, wenn auch höchstens ein paar Stunden bis zur Verhaftung, Auspeitschung oder gleich Steinigung. Gleichzeitig könnte er sich einsetzen, die abgebrannten und geschändeten Kirchen wieder aufzubauen. Sind Sie eigentlich in der Geschichte bewandert? Vielleicht hilfreich:

http://www.mrctv.org/videos/bill-warner-why-we-are-afraid-islam-german-subtitles

Warum kümmern Sie und die ganze abgehobene Katholiken-Prominenz sich nicht um Ihren eigenen Laden und entfernen endlich einmal die unsäglichen Dogmen, die mit dem Wort Gottes absolut nichts zu tun haben, sondern Menschen vom wahren Glauben abhalten und die Tür zur Hölle weit öffnen. Erst dann wäre die kath. Kirche ein ernst zu nehmender Gesprächspartner. Und wenn Sie schon beim Aufräumen sind, sagen Sie Herrn Marx auch gleich, dass man zu seinem Glauben steht und nicht das Kreuz als Symbol versteckt, um Muslime nicht zu brüskieren, wie erst in Jerusalem geschehen. Besser wäre gewesen, das Treffen abzusagen, statt vor dem Islam, dieser Satansreligion, immer wieder einzuknicken.

Andererseits – warum sollten Sie und ihre Kumpane an der Kirchenspitze dies auch tun. Es geht Ihnen im Weltlichen sehr gut, (an das geistliche Leben denken Sie scheinbar nicht), besitzen Prunkpaläste, Immobilien und sonstiges Vermögen, das laut Papst Benedikt gar nicht überschaubar ist. Und das alles, mit einer steuerlichen Zwangsabgabe, die schon lange abgeschafft gehörte. Würde die Botschaft stimmen, hätten Sie auch volle Gotteshäuser, so wie es bei den Freikirchen der Fall ist, die sich ausschließlich aus Spenden finanzieren.

Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Deshalb wünsche ich Ihnen Erkenntnis, Weisheit und Rückgrat in Ihren Handlungen und Gottes reichlichen Segen. Den brauchen Sie und Ihre Kollegen am dringendsten.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Steinmeier

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2 comments on “Offener Brief an Bischof Overbeck
  1. Bravo Herr Steinmeier. Ein sehr guter offener Brief.
    Ich hoffe, Sie haben ihn auch an den Overbeck abgeschickt. Denn ihn nur im PA zu veröffentlichen reicht nicht.
    Einen einzigen Kritikpunkt habe ich aber doch:
    Wenn ich solche Briefe schreibe, steht darunter oftmals etwas wie: „Wenn Sie … ebenfalls Ihre Meinung schreiben können, können Sie das mit dieser Mailadresse tun“
    Das wäre dann meine, auf persönlicher Erfahrung basierende, Verbesserungsidee.
    Zwecks Anschreiben möchte ich folgenden Link empfehlen: http://www.bistum-essen.de/info/bistum/bischof/
    Keine Ursache 🙂
    Und viel Erfolg noch Herr Steinmeier.
    Und danke für Ihre guten Artikel und offenen Briefe; sie sind eine echte Bereicherung für den PA.

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