Eine unendliche Geschichte? Österreichische Bundespräsidentenwahl

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Während der Wahlspuk in den USA auf den letzten Meilen ist … scheint in Österreich die nächste Wahlkatastrophe zu kommen. Denn plötzlich gibt es Lücken, so dass (fast) jeder eine Wahlkarte beantragen kann.

Die Onlinezeitung nzz.at hat nun veröffentlicht, dass in Vorarlberg jeder, der Namen und Geburtsdatum einer Person weiß, eine Wahlkarte für diese beantragen kann. Und nach Recherchen der Salzburger Nachrichten  kann man auch in Linz, der Stadt Salzburg und in Niederösterreich die Wahlkarte einer anderen Person beantragen:

Das Pflichtfeld zur Identitätsüberprüfung kann mit einer beliebigen siebenstelligen Nummer ausgefüllt werden, etwa “P 1234567”. Sofort erscheint die vollständige Hauptmeldeadresse der Person und eine Wahlkarte kann auf jede beliebige Adresse umgeleitet werden. Wer das tut und erwischt wird, dem drohen bis zu einem Jahr Haft. Aus dem Innenministerium heißt es: Die Gemeinden seien für die Identitäts überprüfung eines Antragstellers zuständig. Deshalb sehen auch die Ansuchmasken im Internet je nach Gemeinde verschieden aus. Der zuständige Sektionschef im Innenministerium, Mathias Vogl, wollte sich nicht zu den Sicherheitslücken äußern.

Quelle http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/chronik/sn/artikel/mit-falscher-passnummer-kann-wahlkarte-beantragt-werden-221191/

One thought on “Eine unendliche Geschichte? Österreichische Bundespräsidentenwahl”

  1. Angeblich dürfen “illegale” Migranten in Amerika auch wählen…also, warum nicht einfach jeder auf der ganze Welt eine Chance geben hier in Europa zu wählen? (sarkastisch gemeint)

    So können jeder Asylbewerber und Flüchtling Wahlrechte haben! Ab jetzt soll es egal sein, ob man europäisch, amerikanisch, oder sonst irgendwas ist, jeder darf wählen! Oder was?

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