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Wuthauptstadt Berlin: links gegen rechts

Gleich sieben Demonstrationen hatte die Hauptstadt Berlin zu verarbeiten. Und mittendrin eine Veranstaltung der Zeitschrift Compact um Jürgen Elsässer, der gutbetuchten Besuchern Redner wie Lutz Bachmann (Pegida-Gründer), Martin Sellner  (Identitären Bewegung) und Michael Stürzenberger (Die Freiheit) vorstellte.

Allein vor der Veranstaltung waren 100 Antifas unterwegs, um Besucher sowie Referenten zu beschimpfen oder Gewalt anzudrohen. Ein Antifa-Aktiver wurde hierbei von der Polizei festgesetzt.

Beinahe zeitgleich sind 500 kritische Bürger am Washingtonplatz; in den staatshörigen Medien als Bärgida und NPD-Anhänger verurteilt; zur „Merkel muss weg!“ Demonstration zusammengekommen. Etwa 800 Antifas, SPD- und Gewerkschaftsangehörige versammelten sich am Hauptbahnhof zur Gegendemonstration. Nicht etwa, weil man der Bundeskanzlerin vertraut, sondern weil man einfach mal gegen rechts ist – und Parteien und Gewerkschaften aufriefen. Nicht zu unterschätzen, dass die Veranstalter der Gegendemonstration nicht zwischen rechts, rechtsextrem, rechtsradikal unterscheiden. In ihren Augen gibt es nur gut und braun – und das uninformierte Volk schreit mit.

Aber auch ausländische Aktivitäten hatten die Stadt im Griff, gegen die weder die Politik, noch Gewerkschaften etwas unternahmen. Etwa 300 Kurden demonstrierten in Berlin Schöneberg gegen Neudiktator Erdogan, der weiterhin von der Bundesrepublik und der EU unterstützt wird.

Es ist schon ein wahnsinniges Bild: Noch immer schaffen es Medien und Politik die Einwohner der BRD zu trennen: links gegen rechts, gut gegen braun; währenddessen man andernorts Diktatoren und Nazis mit Geld und Militär unterstützt. Dabei spielen die etablierten Parteien und Einheitsgewerkschaften die schlagkräftige Karte der Antifa aus – während friedvolle Bürger sich gegen die ungerechte Politik wehren wollen: gegen Armut, gegen Krieg, gegen Ungerechtigkeit. Was eigentlich Aufgabe der Linken und der Gewerkschaften wäre. Diese jedoch plädieren lieber für Merkel und ihre Kriegs- und Armutspolitik, kämpfen für einen inhumanen Imperialismus. Eine Tatsache die bereits die Kommunismustheoretiker Marx und Engels erkannten, wovor Trotzki und Lenin warnten.

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Wer also fern der Ideologien denkt, muss zu dem Schlusswort kommen, dass Links längst rechts und braun und rechts Demokratie und Freiheit bedeutet.

Und doch, so erfahren wir es beinahe täglich, ist es nicht so einfach: angeblich patriotische Parteien, wie die AfD (siehe auch hier oder hier), spielen längst im Kreise der sogenannten etablierten Parteien mit und verteufeln die freie Meinungsbildung. Mit der Unterstützung von Junge Freiheit bis Compact, so dass weiterhin die Rechten, die Freidenker, die Selbstdenker getrennt statt vereint auftreten. Eine weitere Chance die verpasst wird: Aus Machtwillen, Geldgier und zu altem, fest eingefahrenen Denkmuster. So gesehen muss man wohl die 500 Menschen am Washingtonplatz loben – und diese, viel zu kleine Demonstration doch als Erfolg gelten lassen.

 

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