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Gericht: Frei.Wild ist nicht rechtsextrem / rechtsradikal

Das dürfte weder dem Journalisten, noch seinem Auftraggeber; die Zeitung 20Minuten aus der Schweiz; gepasst haben. Das Gericht entschied nämlich zu Gunsten der südtiroler Deutschrockgruppe Frei.Wild, denen bekanntlich auch in Deutschland die Worte rechts, rechtsradikal, rechtsextrem angehängt werden.

T-Shirt mit Frei.Wild Aufdruck

T-Shirt mit Frei.Wild Aufdruck

Der Beitrag, über den das Gericht zu urteilen hatte, berichtete über Kleidungsstücke die angeblich rechtsextreme und rechtsradikale Bürger tragen würden. Darunter eben auch Shirts und Jacken mit dem Logo der Rockgruppe. Ferner habe der Redakteur Frei.Wild mit den rechtsradikalen Bands Landser und Screwdriver verglichen und somit klar in die rechtsextreme Ecke gedrängt, so das Gericht. Und stellte weiter fest, dass in der Schweiz die Bezeichnung rechtsextrem als ehrverletzend anzusehen wäre.

Damit folgte die Richterin am Züricher Bezirksgericht der Wertung der Staatsanwaltschaft und verhängte eine bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 180 Franken (etwa 166 €).

Mit Dank an den Hinweisgeber Eric M.

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