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Opium fürs Volk – der Rendsburger Schulschwänzerfall

In Deutschland besteht kraft des Verfassungsrechtes (Art. 137 der Weimarer Reichsverfassung, WRV) keine Staatskirche und somit gilt die Religionsfreiheit. Von diesen sind Artikel 136 bis 139 sowie Artikel 141 durch Art. 140 des Grundgesetzes weiterhin Bestandteil des geltenden Staatskirchen- und Verfassungsrechts. – So glaubte man zumindest bisher. Denn mittlerweile legen staatliche Schulen die Religionsfreiheit anders aus.

Behaupten wir an dieser Stelle einmal, ein religiöser Mensch hält sich an die religiösen Grundformeln, die in fast jedem Monotheismus-Glauben festgeschrieben sind. Unter anderem steht dann, man darf keinen anderen Gott als den eigenen anbeten, so schlussfolgert der juristische Laie daraus, dass die Glaubensväter damit auch ein Betreten fremder religiöser Häuser meinen könnten.

In der BRD jedoch spielen solche Überlegungen keine Rolle mehr. In vorauseilendem Gehorsam einer, angeblich nicht existenten, Islamiserung werden Schulklassen in Moscheen verfrachtet. Ob das Allah gefällt, wird nicht gefragt, wenn ein Ausflug in ein religiöses Domizil als Fahrt zum Vergnügunszentrum aufgefasst wird.

Alexander Heumann, ein Anwalt der unter anderem den Aufbau und die Mitglieder des Verbandes nuVms vertritt, bekam einen solchen Fall auf den Tisch. Ein Schüler sollte gezwungen werden eine Moschee zu besuchen, obwohl er und seine Eltern dagegen ansprachen! Die Folge: Ein Bußgeldverfahren – 150€. Berufen wird sich, unter anderem von der Schulleitung auf die Schulpflicht:

Schulleiterin Fritzsche beruft sich auf die Schulpflicht und verweist auf das Schulgesetz. Demnach handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig nicht dafür sorgt, dass der Schüler am Unterricht teilnimmt. „Die Themen des Unterrichts legen nicht wir fest, sondern das Land Schleswig-Holstein. Es obliegt nicht der Entscheidungsfreiheit der Eltern, zu sagen: Das soll mein Kind lernen, aber das nicht“,

betont sie im Interview mit dem Schleswig-Holstein Magazin.

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Und somit begann ein Politikum, das man auch ruhiger hätte lösen können. Doch so erschuf sich die Schule einen öffentlichen Fall, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgte. Selbst der Focus berichtet nun und nutzt, ähnlich dem NDR und anderen Staatssendern, die Möglichkeit den Anwalt in eine politische Ecke zu drängen. Immerhin sei Heumann mit der Bürgerorganisation „Pax Europa“ verbunden. Der Focus hält sich nicht zurück:

Dem „SHZ“-Bericht zufolge tritt ein gewisser Alexander Heumann als Verteidiger der Eltern auf. Heumann ist nach eigenen Angaben Fachanwalt für Familienrecht mit Arbeitsadresse in Düsseldorf. Der Kontakt zu den Eltern im hohen Norden sei über die Bürgerbewegung „Pax Europa“ zustande gekommen, sagte Heumann der „SHZ“. Die rechtskonservative Bewegung erhebt den Anspruch, über eine angebliche „schleichende Islamisierung Europas“ aufzuklären.

Ein „gewisser“ Alexander Heumann … also.

Erst danach kommt der Focus zum Fall:

Im Internet hat der Anwalt eine „Verteidigerschrift“ veröffentlicht. Darin schreibt er unter anderem, die Eltern des Kindes würden angesichts der „Berichte über religiös motivierte Gewalt im Zusammenhang mit dem Islam“ um „Leib und Leben“ ihres Sohnes fürchten.

Dies, wie Verteidigerschrift (welche hier in Wort und Schrift zu lesen ist) in Anführungszeichen und der Rest sind einseitige Propaganda, so dass man sich schon in Richtung Deutsche Stimme begeben muss, um sachlicher informiert zu werden. Die Autoren fragen:

Doch ist hier tatsächlich eine fanatische links-grüne Ideologin am Werk, die ihre Schützlinge multikulturell indoktrinieren will? Bereitet die Dame bereits heimlich ihren eigenen Übertritt zum Islam vor, bei dem sie möglichst viele Schüler mitnehmen will?

Und geben die Antwort anhand der Ausschnitte des NDR-Schleswig-Holstein-Interviews:

„Die Themen des Unterrichts legen nicht wir fest, sondern das Land Schleswig-Holstein. Es obliegt nicht der Entscheidungsfreiheit der Eltern, zu sagen: Das soll mein Kind lernen, aber das nicht.“ Das gelte auch für muslimische Schüler, die am Schwimm- oder Sexualkundeunterricht teilnehmen müssten.

Es stecken also tatsächlich die Vertreter dieses kriselnden Staatswesens hinter der Forderung nach dem Besuch einer Moschee! Dabei wird nicht berücksichtigt, dass Kinder besonders beeinflussbar sind und die islamische Architektur wie die salbungsvollen Worte des Imams nicht ohne Eindruck bleiben könnten.

Völlig außer Acht gelassen wird bei diesem Vorgehen die Tatsache, dass wir es bei dem Islam mit einer Religion zu tun haben, die mit knallharten politischen Forderungen einhergeht und weltweit auf Eroberung (Fatih-Moschee = Eroberer-Moschee) ausgerichtet ist. Und nicht zuletzt: Wir befinden uns in Deutschland und nicht in der Türkei, Saudi Arabien oder Bosnien-Herzegowina!

Und man kommt zu dem Schluss:

Der Islam gehört zwar zur europäischen Geschichte, aber hauptsächlich als feindliche Kraft, die für Jahrhunderte Spanien und den Balkan besetzt hatte und zweimal vor den Türen Wiens zurückgeschlagen werden musste!

Vielleicht sollte dieser Teil der Geschichte auf den Lehrplan, um für den späteren Besuch in einer Moschee das Hintergrundwissen einordnen zu können. Natürlich würde dann auch eine geschichtliche Aufarbeitung über das Christentum zwingend notwendig sein – und die Jugend sollte dann auch an die Grundreligionen der Germanen herangeführt werden.

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So aber – einzig der Ausflug in die Moschee – ist der Lehrplan ein Witz. Zumal, wenn daraufhin andere Schulen plötzlich unerwartet reagieren. Wenn nämlich wegen Elternproteste die Fahrt in die katholische Pfarrei Ebersberg nicht stattfinden kann. Übrigens: gänzlich ohne Bußgeldandrohung und Einschaltung eines Rechtsanwaltes – und – Überraschung – das in Bayern, wie die SZ im April berichtete.

Abschliessend sollte Rechtsanwalt Alexander Heumann zu Wort kommen, der in seinem Blog betont:

Vielleicht steckt der moralisch verkommene Justizminister Heiko Maas hinter der kompromißlosen Linie gegenüber islamkritischen Familien: Maas will ´kultursensibel´ Ehen mit 13-jährigen Mädchen legalisieren, was nichts anderes als Kindesmißbrauch ist(!). Links-grüne Bildungspläne zur gendergerechten ´sexuellen Früherziehung´ passen dazu wie die Faust aufs Auge. Die Nitro & Glizerin-Sekte weiss, was sie tut! … Umso wichtiger ist der Ausgang des Rendsburger Pilot-Falles.
Möglicherweise muss am Ende das BVerfG das letzte Wort sprechen.

Übrigens: Heumann hat auf seiner Blogseite eineSpendenmöglichkeit eingerichtet, um ähnlichen Betroffenen helfen zu können.

 

 

 

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