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Clowns, Vergewaltigungen, Reichsbürger, IB und das Dilemma der Staatspresse am Beispiel Lüneburg

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Die staatshörigen Medien der BRD sind darauf bedacht Ruhe in die Bevölkerung zu bringen und die aktuelle Politik der Bundesregierung zu unterstützen. Ihren eigentlichen Auftrag, kritische und neutrale Berichterstattung, kommen sie indess nur noch sporadisch und widerwillig nach. So passiert es dann auch, dass sich die Presse innerhalb weniger Tage widersprechen muss.

So berichtete man aus Hannover das die Vergewaltigung im Lüneburger Kurpark vor dem eigenen Kind wohl erfunden war. Denn, es fanden sich keine Zeugen. Nun könnte man sich fragen, welcher Zeuge heute noch gegen einen Neubürger etwas aussagen würde, denn jede Aussage könnte in die Themen Rassismus bis Nazi gleiten. Man könnte aber auch sich fragen, ob die Vergewaltiger wirklich die Widerwertigkeit besessen hätten, die Vergewaltigung nicht nur vor dem Kleinkind sondern auch vor unbeteiligten Zuschauern  durchzuziehen.

Ebenso berichtete man aus der Landeshauptstadt, dass sogenannte Horrorclowns in Lüneburg gar nicht aktiv seien. Man solle, so die Medienwelt im Land Niedersachsen nichts oder nur wenig auf diese Gerüchte geben.

Und schwupps – nur ein Tag später:

Wieder Vergewaltigungen in Lüneburg und ein „Clown“ der von einem Fahrradfahrer überradelt wurde, ein Clown, der eine 13jährige bedrohte – alles chronologisch aufgelistet in den Polizeiberichten.

Dies erinnert an die Berichterstattungen zu den Diebstählen im Einzelhandel, den Raubzügen durch die Reihenhaussiedlungen, als uns Bürgern von den Medien erklärt wurde, das sei alles erstunken und erlogen. Im Gegenteil, Neubürger seien ehrlicher als so mancher Altbürger und so entstanden Fotos und Filmbeiträge bei denen Neubürger zufällig eine Brieftasche fanden und diese beim Fundbüro abgaben. Sogar ausserhalb den Öffnungszeiten. So mancher Altbürger, der mit offenen Augen durch seine Stadt und Gemeinde geht, konnte nur noch mit dem Kopf schütteln.

Nun berichtete man, dass Lüneburg eine Art Zentrum für Reichsbürger und Nazis wäre. Wer Lüneburg besucht erlebt anderes: Lautes Telefonieren „Am Sande“, mit Freisprecheinrichtung und in fremden Sprachen. Johlende, spielende junge Neubürger am selben Ort. Drogenabhängige an so manchen Stassenecken, die herumlungern und ihr Leben an sich vorbeigleiten lassen, unweit der historischen Innenstadt, aus der man vor wenigen Monaten erst die Säufer und Penner verscheuchte. Die Studenten tragen stolz Jutebeutel mit eindeutigen Aufdrucken, wie „FCK NZI“. Doch von den angeblich schiesswütigen Reichsbürgern keine Spur …

Viel eher war im Sommer Lüneburg eine Polizeistadt. Ein Mafiaprozess, ein Prozess über zwei verfeindete „Großfamilien“, die sich in einem Fitnessstudio und im Krankenhaus mit Waffengewalt versuchten zu vernichten, ein Prozess über Beihilfe zum Mord in über 300.000 Fällen … Doch auch hier: Von Reichsbürgern keine Spur.

Sogar die Identitäre Bewegung soll in Lüneburg stark vertreten sein. Im Landtag von Niedersachsen weiss man:

„In Niedersachsen verfügt die IBD über etwa 50 Aktivisten. Lokale Strukturen bestehen vor allem im Raum Lüneburg sowie im Raum Hannover. Bundesweit liegt das Mitgliederpotenzial der IBD bei ungefähr 300 Personen, hauptsächlich im Alter zwischen 16 und 30 Jahren.

So wird einem einiges klar: Lüneburg hat etwa 75.000 Einwohner, zählt man die Umgebung von Lüchow, Dannenberg und die Landkreise hinzu kommt man auf gut 150.000 Einwohner. Und eben jene 50 Aktivisten plus einige „Reichsbürger“, vor denen Medien warnen und der Staatsschutz mit aller möglichen Konsequenz vorgeht.

 

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