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Ein Sinti- und Roma-Schnitzel beweist zweierlei Maß

(Wiesbadener Gastwirt entlarvt linke Sprachfaschisten!)

 

Ein besonderes Lob gebührt dem Gastwirt Daniel Schwieger aus Wiesbaden. Er hat gezeigt, dass man, um groteske Sprachregelungen zu entlarven, diese ernst nehmen muss. Sprachpolizisten wollen uns Bürgern das Zigeunerschnitzel verbieten. Natürlich nicht das Schnitzel selbst, aber die Bezeichnung. Wer ein Zigeunerschnitzel als ein Zigeunerschnitzel bezeichnet, diskriminiert Zigeuner. Seltsam nur, dass dieser Sprachrigorismus nicht für Hamburger oder Thüringer gilt. Fast könnte man annehmen, es gebe für Diskriminierung zweierlei Maße.

Der gute Wirt aus Wiesbaden benannte also sein Zigeunerschnitzel um. Gäste bekamen nun nicht mehr ein Zigeunerschnitzel auf dem Teller, nein, sie bekamen ein Sinti-und Roma-Schnitzel. Wenn schon Rassismus, dann richtig!

Nun gibt es Menschen, die explizit nach Problemen suchen, mit denen sie die Welt, in diesem Falle, Wiesbaden, belästigen können. Ein solcher Problem-Botschafter ist Christoph Rath, der dem Verein „Demokratie leben in Wiesbaden“ angehört. Wer sich die Präsenz des Vereins im Netz ansieht, dem  fällt auf, dass der Verein einen Vertrag mit der Bundesregierung geschlossen hat. Linke schließen mit dem Staat einen Vertrag? Ja, das Sprüchlein: „Gegen Staat und Kapital“ trägt wohl graue Haare oder es dient nur als ernste Parole, aber nicht als ernste Richtschnur für eigenes Verhalten. Fünf Jahre lang bekommt also der Verein Geld vom Staat, wenn er sich „aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ in Pose wirft. Niemand muss jetzt kein Prophet sein, um vorherzusehen, von welchen Übeln Wiesbaden zukünftig heimgesucht werden wird. Richtig: Wahnsinnige werden jetzt an jeder Ecke Nazis erkennen und dafür haufenweise Kohle vom Staat kassieren wollen.

Und einer dieser „Nazis“ ist der Gastwirt Daniel Schwieger. Das ist durchaus nachvollziehbar. Denn es ist historisch belegt, dass Nazis erst Zigeunerschnitzel umbenannt und sich dann die Welt unterjocht haben. Schon ein bekanntes Nazi-Lied fängt bezeichnenderweise mit dem Vers an: „Heute benennen wir das Zigeunerschnitzel um, und morgen gehört uns die Welt!“ „Enttarnt“ also dieser Verein einen Wirt als Nazi, kämpft er nur um den Weltfrieden! Allerdings muss man fragen, warum der Verein, für ein derart edles Ansinnen, Geld nimmt? Idealisten sind hier wohl keine am Werk, eher schnöde Geld-Geier! Und wir Steuerzahler füttern die auch noch mit Fördergeldern.

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Der Herr Unrath, Pardon, der Herr Rath, von „Demokratie leben“ hat recht, wenn er behauptet, der Name „Roma- und Sinti-Schnitzel“ sei die „rassistischste Bezeichnung seit dem Mohrenkopf“. Uiuiui! Da hat der Herr Rath es dem Wiesbadener Wirt aber gegeben! Bravo! Dass der Wiesbadener Wirt ein Rassist ist, erkennt man schon daran, dass er Flüchtlinge als Lehrlinge nimmt und sein Personal, nach eigenen Aussagen, aus „aller Welt“ stammt. Der Verein des Herrn Rath bekommt sein Geld zurecht. Mit Kennerblick wird hier ein Nazi entlarvt und für den Weltfrieden gekämpft. Aus dem Grund ist es nachvollziehbar, warum die Rassismus -Statistiken nach oben schnellen und Deutschland mehr und mehr zum Rechtsextremismus neigt.

Aber nicht allein der Wirt scheint mir ein Nazi zu sein, auch der selbsternannte Nazi-Jäger scheint zu dieser Nazi-Brut zu gehören! Ja, auch der Herr Rath ist ein Rassist! Er schlug dem Wirt nämlich vor, er solle das Zigeunerschnitzel umbenennen in: „Paprikaschnitzel“. Das, Herr Rath, ist sooo rassistisch! Es ist unerhört, wie Sie Paprika beleidigen! Sie sind ein Paprika-Rassist! Schon die Nazis begannen eines ihrer bekannten Lieder mit dem Vers: „Heute essen wir Paprika-Schnitzel und morgen gehört uns die Welt!“ Es ist unerhört, was sich der von Nazis geplagte Paprika von einem Herrn Rath zumuten lassen muss. Dieser arme Paprika wurde einst von Nazi-Zähnen zerrissen und zermalmt und nun wird er auf  übelste Weise verspottet. Das ist so unglaublich grausam! Das ist der Untergang des Abendlandes!

Ich bin dafür, Herrn Rath anzuzeigen! Überhaupt sollten wir alle flugs Vereine gründen und Verträge mit dem Staat abschließen. Wer für den Paprika kämpft, leistet einen guten Beitrag zum Weltfrieden. Und er sollte dafür auch entlohnt werden. Idealismus war gestern, heut gehört die Zukunft uns Geld-Geiern. Lasst uns Christoph Rath und seinem „Demokratie leben in Wiesbaden“ folgen. Ich habe auch

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eine unwiderlegbare Methode, die Nazis kenntlich macht. Sie ist simpel: Man werfe Knochen in die Luft, vorzugsweise von Nazis, die man zuvor aus ihren Gräbern gebuddelt hat. Keine falschen Skrupel bitte! Es gilt der Satz: „Niemals vergeben und vergessen!“ Das ist zwar auch nur eine Parole und eine mit grauen Haaren, aber auch als Linker sollte man seine Traditionen pflegen. Hat man also Knochen beisammen, wirft man sie in die Luft. Und an der Art und Weise, wie sie auf den Boden fallen und auf ihm liegenbleiben, kann man ablesen, wer ein Nazi ist und wo überall sich Nazis verstecken. Es kann sein, dass man anfangs vielleicht die Falschen erwischt, aber ruhig Blut. Große Taten erfordern große Opfer. Und solange man nicht selber blutet! Alternativ kann man auch im Kaffeesatz lesen. Wie auch immer die Wahl der Mittel erfolgt, beide Methoden sind streng wissenschaftlich. Wer alles Zweifel an diesem Vorgehen hegt, beweist damit nur seine Nazi-Gesinnung. Denn wer, außer Nazis, plagt Angst davor, enttarnt zu werden? Wer mitmacht, ist links und gut und muss keine Furcht haben. Aber alle anderen hingegen! Somit hätten wir drei simpelste Methoden, mit denen sich Nazis entlarven lassen. Und der Staat soll das ruhig bezahlen, will er sich nicht den Vorwurf gefallen lassen, ein Nazi-Staat zu sein. Bei Problemen fragt einfach mich, ich bin Professor und Doktor für Naziphobie am Institut für angewandten Irrsinn!

An dieser Stelle sage ich lieber ganz offen, dass ich Satire geschrieben habe. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die ich auf Ideen gebracht habe. Denn in Zeiten eines Herrn Rath ist alles möglich.

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Wie hat sich der gute Daniel Schwieger geholfen? Er hat dem Rath Hausverbot erteilt. Wird das den Irrsinn stoppen? Nein, Herr Schwieger, das wird nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Wenn schon, müsste man solchen Leuten wie dem Christoph Rath den Geldhahn zudrehen. Wenn einer für seinen Wahn nicht mehr bezahlt wird, hört er auch damit auf. Und bekommt er dafür auch kein Lob und keine Anerkennung mehr, merkt er vielleicht irgendwann auch, wie blöd er sich verhalten hat.

Wir alle sollten zusammenrücken, wenn uns Nazi-Jäger, wie Christoph Rath, auf die Pelle rücken. Wir müssen uns solidarisieren, dann haben diese modernen Hexenjäger keine Chance mehr.

Zudem rufe ich auf, an die Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) zu schreiben, denn die ist für diesen Wahn mitverantwortlich. Sie gibt unser Steuergeld solchen Typen wie Christoph Rath, damit er uns als Nazis diffamiert und anprangert.

Wir dürfen uns das nicht länger bieten lassen!

 

http://www.focus.de/regional/wiesbaden/rassismus-vorwuerfe-wiesbadener-wirt-nennt-zigeunerschnitzel-um_id_6081733.html

http://www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de/impressum

http://preussischer-anzeiger.de/2016/10/18/sinti-und-roma-schnitzelzigeunerschnitzel-paprikaschnitzel/

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