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Streitpunkt Tempelberg

Wenn ein Muslim über historische Zusammenhänge urteilt, ist dies aus Erfahrung immer mit besonderer Vorsicht zu genießen. So auch die Äußerungen von Safet Babic, bosnischer Moslem und Trierer NPD-Landesvize, einer Partei, der rechtsradikales Gedankengut bescheinigt wird. https://de.wikipedia.org/wiki/Safet_Babic

Erst in diesem Jahr wurde er vom Trierer Amtsgericht zu einer 5-monatigen Bewährungsstrafe wegen Volksverhetzung verurteilt, weil er bei einer NPD-Kundgebung nahe der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende zum Hass und zur Fremdenfeindlichkeit aufrief. http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Volksverhetzung-Bewaehrungsstrafe-fuer-Trierer-NPD-Landesvize Babic;
Eigentlich verwunderlich für einen Muslim, jedoch erklärbar, wenn man die Parteizugehörigkeit betrachtet. Vor fünf Jahren wurde Babic wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.

babic

Richtig ist seine Aussage, dass es seit der Zerstörung des zweiten Tempels durch die Römer im Jahre 70 n.Chr. auf dem Tempelberg keinen jüdischen Tempel mehr gegeben hat und seit dem Ende des 7. JH dort der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee stehen. Wieso dieser Sachverhalt ermutigt, damit Besitzrechte am Tempelberg, der heiligsten Stätte der Juden, abzuleiten, bleibt wohl sein Geheimnis. Daran ändert auch die Entscheidung der UNESCO nichts, die sich historischen Fakten verweigert. (Siehe auch „UNESCO-Resolution: Al-Aksa-Moschee statt jüdischer Tempel).
Genauso könnte man die Beziehung der Muslime zur Kaaba in Mekka infrage stellen.
Netanjahu sagte deshalb mit Recht: »An diesem Ort standen 1000 Jahre lang die beiden Tempel, an denen 1000 Jahre lang jeder Jude in der Welt gebetet hat.«

Geschichte des Tempelberg
Um 1000 v. Chr, eroberte König David Jerusalem und ernannte sie zur Hauptstadt der Israeliten. Sie war es niemals eines arabischen oder muslimischen Volkes.
Er wählte den Berg als Standort des Ersten Tempels, in dem sich auch die Bundeslade befand (2. Samuel 24,18-25). 957 v. Chr. wurde der Tempel durch seinen Sohn König Salomo fertig gestellt. In dem nach der Thora vorgegebenen Maßen errichteten Tempel befanden sich der Bibel nach die Bundeslade mit den Zehn Geboten. Diese war im „Allerheiligsten“, das der Überlieferung nach nur einmal im Jahr durch den Hohepriester betreten werden durfte. Es galt als Symbol für Gott als wahres Heiligtum.

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586 v. Chr. wurde der Erste Tempel durch Nebukadnezar II. zerstört, der Jerusalem erobert hatte und das jüdische Volk nach Babylonien entführte. Nach der Rückkehr in Freiheit errichteten die Juden an gleicher Stelle den Zweiten Tempel, der 516 v. Chr. fertig gestellt werden konnte und Gottes Volk als neues Zentrum ihres Glaubens diente. Gut 500 Jahre später, Herodes war damals Herrscher über die Region, ließ er den alten Tempel abreißen und einen neuen, wesentlich größeren, bauen. Es ist überliefert, dass er dieses Bauvorhaben erst umsetzen konnte, nachdem sämtliche Steinblöcke, die dafür benötigt wurden, produziert sein mussten; die Juden trauten Herodes nicht, doch in diesem Fall hielt er sein Versprechen.
Tempelzerstörung durch die Römer

70 n. Chr., die Juden hatten sich gegen die römischen Besatzer gestellt, vernichteten diese den Tempel bis zu den Grundmauern. Noch heute sind die großen Felsblöcke im Archäologischen Garten an der Klagemauer zu sehen. Die Klagemauer selbst ist heute für Juden der wichtigste religiöse Ort, da sich dieser Teil – der Tempelberg darf von ihnen nicht betreten werden – am nächsten zum ursprünglichen Standort des einstigen Tempels befindet. Es handelt sich bei der Klagemauer (Westmauer) um eine Stützmauer des ursprünglichen Tempelplateaus, nicht um eine Mauer des Tempels selbst.

Unter der Tempelbergplatte befinden sich riesige Gewölbe. Einige davon sind bekannt als Pferdeställe Salomons. Die ansässigen moslemischen Geistlichen lassen die Räume seit einigen Jahren von „Schutt“ befreien, um eine unterirdische Moschee zu errichten. Vor einigen Jahren hatten Araber den „Schutt“ nachts heimlich entsorgt und anderweitig abgeladen. Israelische Archäologen waren schockiert, weil sich – wie zahlreiche Funde bestätigen – Nachweise jüdischer Existenz noch weit vor der Errichtung des Felsendoms in diesem „Schutt“ befanden. Genauso wie auch heute noch ständig Ausgrabungen auf die jüdische Existenz hinweisen.

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Wenn deshalb die Generalsekretärin der FDP die UNO-Resolution auf das Schärfste verurteilt, biedert sie sich nicht an, sondern trägt den Fakten Rechnung, was von anderen Gremien in höfischer Unterwerfung gegenüber dem Islam oder Verkennung der Sachlage, unterlassen wird. Nicht umsonst haben arabische Staaten die Resolution eingebracht.
Der Wikipedia-Nachsatz zu Nicola Beer ist in diesem Zusammenhang deplaciert.

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