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Ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr?

Der Autofahrer ist in Deutschland schon so einiges gewohnt. Von den absurden Plänen des Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD), Geldstrafen von 1000€ für geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen zu verhängen bis hin zu Sigmar Gabriels (SPD) Gedankenspiele einer flexiblen Spritsteuer, die den Preis konstant hoch hält. Von den Blitzermarathons, welche Polizeieinheiten binden obwohl überall die Kriminalität ausartet, wollen wir erst gar nicht sprechen. Doch nun macht eine neue Idee die Runde: Das Aus der Verbrennungsmotoren. Nach einem Bericht von „Focus Online“ sollen ab 2030 „nach Willen der Bundesländer keine Benzin- und Dieselautos mehr neu zugelassen werden“. Dabei sollen sowohl die Unionsländer als auch die mit einer SPD-Regierung einem Verbot für Benziner und Diesel ab 2030 zustimmen. Ebenfalls „Spiegel Online“ berichtet über das Vorhaben. Dort wird ein Beschluss des Bundesrates zitiert, in dem es abschließend heißt: „damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden“. Unionsweit bezieht sich dabei auf alle EU-Mitgliedsstaaten, da der gefasste Beschluss eine Aufforderung an die EU-Kommissare ist.

Natürlich ist das bislang noch nicht rechtskräftig. Noch fehlt ein entsprechendes Gesetz, welches durch den Bundestag beschlossen und vom Bundespräsidenten unterzeichnet wird. Bzw. für die EU-weite Umsetzung die Einigkeit aller Mitgliedsländer. Doch oft wurde aus solchen Gedankenspielen schneller Realität, als es die meisten für möglich gehalten hätten. Dieser Plan ist so wirr, dass er ganz gut zu den aktuell herrschenden Parteien passen würde. Spätestens seit Fukushima ist der Energiewandel und der Kampf gegen Emissionswerte zu einer weiteren heiligen Kuh der deutschen Politik geworden, die den Steuerzahler schon 520.000.000.000 Euro gekostet haben. Diese Zahl nennt jedenfalls „die Welt“ in einem aktuellen Bericht. Den Sinn des ganzen zweifeln viele Experten und auch einige Politiker an, die gehören dann aber direkt an den rechten Rand. Wie alle, die dem allgemeinen Konsens widersprechen.

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Sollte wirklich ein Verbot für Verbrennungsmotoren in diesem Jahrhundert kommen, würde das das Ende für die Mobilität und einen Großteil der Wirtschaft in Deutschland bedeuten. Die Reichweite von Elektroautos auch nur annähernd auf die von Dieseln zu bringen wird noch ewig dauern. Selbst dann dauert das Aufladen entsprechend leistungsstarker Akkus wesentlich länger als das gute alte Tanken. Zumal die Akkus so teuer sind, dass sie bei aktuellen Elektrofahrzeugen nur vermietet, nicht mit verkauft werden! Unter diesen Bedingungen könnten Taxiunternehmen kaum noch arbeiten. Sie sind auf langlebige Dieselfahrzeuge angewiesen, die schnell betankt werden können. Von LKWs, welche untere Supermarktregale füllen, gar nicht erst zu reden. Auch die vielen kleinen Handwerker und Unternehmer mit ihren Transportern und Bussen würden es schwer haben. Sogar die Lieferdienste für Pizza usw. hätten Probleme. Der Bürger, also wir alle, aber auch. Immerhin wäre das Aufladen der E-Autos über Nacht für alle sehr schwierig, die keinen eigenen Parkplatz haben. Und was macht man, wenn man in Urlaub fahren und nicht 5 Stunden bis zur Weiterfahrt warten will, wenn der Akku geladen werden muss?

Der Autofahrer lässt sich viel zu viel gefallen! Er hätte als eine der größten Interessensgruppen in Deutschland die Macht, eine autofahrerfreundlichere Politik einzufordern. Er zahlt mit seinen Abgaben so viel in die Kassen ein. Er hätte jedes Recht dazu, dafür anständig behandelt zu werden.

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2 comments on “Ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr?
  1. Hallöle,
    Mein erstes Elektro Auto (siehe auch hier: https://buergerstimme.com/Design2/2015/01/elektroauto-meine-liebe-zu-einem-wichtigen-geraet/ ist mittlerweile an einen Schrotthändler verkauft (unverschuldeter Unfall) und ich erfreue mich meines 2. Elektroautos (Nissan eNVM200), im Gegensatz zum ersten sind die Batterien NICHT gemietet sondern gekauft und dank großzügiger Rabatte vom Nissan Händler plus 2000 Euro Förderung durch die Bafa (Elektrobonos) ist dieses Auto sogar günstiger obwohl sehr viel moderner. Zur Ladezeit ist zu sagen, daß üblicherweise mit 7-12 Stunden zu rechnen ist, aber NICHT mit der modernsten Ladetechnik „chademo“, diese lädt bis 50 kw, mithin ist die Batterie in einer halben Stunde voll! (kostenlos auf immer mehr Parkplätzen von Supermarktketten). Also für die Nahzone (Reichweite bei den kleinen Batterien 100-150 km je nach Fahrstil und Außentemperatur) ein großer Spaß der ungemein schön zu fahren ist. Der Witz aus meiner Sicht ist, daß die Regierung – mit einer irrwitzigen CO2 Verhinderungsideologie eigentlich sehr angenehme Technologien fördert die bisher kaum Lobbyisten hat. Zur Erinnerung: bei Elektroautos geht (außer bei Unfällen) fast nichts kaputt, keine ASU, keine Zündkerzen, kein Motorölwechsel, kein abfallender Auspuff, kein Zylinderkopfdichtung die ausfällt usw. Der Clou ist eigentlich (wenn man viele Kurzstrecken hat) den Strom günstig einzukaufen bzw. selber zu produzieren bzw. geschenkt zu bekommen (große Firmen haben viel zu viel Solarstrom bei Sonne, zur Einspeise gibt es 9-10 cents, Verkaufswert eigentlich 20-35 cents (mit eine Elektrotankstelle); also wenn man nur wollte…könnte man das Autofahren sehr günstig gestalten dahergehend, daß man nie mehr fürs Tanken bezahlt (aber auch hier NOCH Engpaß Zwischenspeicherung der Energie – also von April bis September gibt es hier genügend Solarstrom, aber nicht für den Rest des Jahres). Energie gibt es genug, nur der (politische) Wille diese günstigst bereitzustellen fehlt, da bei viel zu vielen Entscheidungen Lobbyismus und Profit vor den Menschen geht…

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