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Gerwald Claus-Brunner ein Mörder, weil die Eltern Rechte waren?

Endlich hat auch der Bruder von Gerwald Claus-Brunner seine 15 Minuten Ruhm. Dietwald Claus durfte nämlich erzählen. Über die Jugend seines Bruders, der bekannt durch die mittlerweile unbekannte Piratenpartei wurde.

Der Mann, der mit Latzhose und Kopftuch, den Berliner Senat erbeben lassen wollte, beendete sein Leben unrühmlich. Ich schrieb unlängst auf Facebook, dass man nicht nachtreten wolle. Auch nicht bei einem (wahrscheinlichen) Mörder, der Suizid begeht. Das Nachtreten kommt aber nun von unbedarfter Stelle. Seinem Bruder.

Im Stern darf er plaudern. Stichworte, wie traumatisierte Jugend, fallen, die man sonst nur in den Begründungen von Richtern bei Freisprüchen von Nichteinheimischen hört. Aber die Brüder müssen traumatisiert gewesen sein. Gehörten doch die Eltern der“Ludendorffer“-Gemeinschaft an, was eine rechtsradikale Erziehung  bedeutete unter derer die Brüder litten. Die Eltern seien völkisch und rechtsextrem gewesen. Und da diese Erziehung unter anderem auf einen guten Umgang zwischen Mensch und Mensch aber auch Mensch und Natur wert legt, war es klar, dass der spätere Pirat auf dem elterlichen Hof Tiere quälte, in der Schule eine Tür eintrat und wegen einer verschmähten Liebe Steine in ein Fenster warf. Wobei das Thema kompliziert war, verliebte er sich doch bei der Bundeswehr in einen Vorgesetzten, der ihn daraufhin Schwuchtel nannte.

Und das alles nur wegen der Eltern – die, wir betonen es an dieser Stelle, rechtsradikal waren. Und so schliesst sich der Kreis. Sowohl für den Stern, aber auch für die von marxistischen und kommunistischen Studentengruppen unterwanderte Piratenpartei Deutschland. Die Eltern sind schuldig und die Rechten sowieso…

Und dabei will Dietwald Claus doch eigentlich nur, „dass diese Geschichte dazu beiträgt, dass Stalking-Opfer in Deutschland besser geschützt werden.“

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