Angst die politische Meinung zu sagen

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Eine repräsentative Umfrage lässt einen erschaudern: nur noch 62 Prozent der Deutschen trauen sich ihre politische Meinung in öffentlichen Gesprächen frei zu sagen. Das ist der Tiefstand des Freiheitsindexes seit 1990!

Es erinnert an tiefste DDR-Zeiten. Kritik – und selbst Witze – über die Elitären der Gesellschaft erfährt man nur noch hinter vorgehaltener Hand. Kritik an Flüchtlinge, Immigranten und Migranten ist gefürchtet, steht man doch schnell als Rechter, Nazi oder Rassist da, wenn die “Falschen” zuhören.

Der Studie zufolge sei es für 54 Prozent der Deutschen „auf jeden Fall in Ordnung“, Ausländer zu kritisieren. 33 Prozent meinten jedoch, „das sollte man möglichst vermeiden“. Für 74 Prozent stelle es kein Problem dar, in Gegenwart von Moslems Schweinefleisch zu essen.

Dabei legen die Deutschen, nach den Daten der Umfrage, wieder mehr Wert auf “Bitte” und “Danke” und halten die freie Rede, die freie Meinungsäußerung als wichtigsten Punkt im Sinne der Freiheit. Der Begriff Freiheit wiegt schwerer als Gleichheit, Gerechtigkeit oder Sicherheit.

Der deutsche Zeitgeist sei „grün, gesund und bürgerlich“, so das Ergebnis des Freiheitsindexes, durchgeführt vom John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung in Heidelberg.

 

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