Gewinnspiel


Gelb statt blau, Volksparteien erVolkslos

Die CDU stand sich der historischen Schwäche bereits ein, als die SPD sich noch zum Sieger erklärte. Ein „sürbarer Denkzettel“ war dies, erklärte CDU-Spitzenmann Henkel. Die SPD rechnete sich das Berliner Wahlergebnis schön. Man sei stärkste Kraft und – das wird man doch mal sagen dürfen – gut 90% hätten eben nicht die AfD gewählt.

Umgerechnet: Fast 61 % wählten nicht das große Bündnis von SPD und CDU zur Stadtführung, die nicht nur beim BER versagte, sondern auch in Alltagsfragen, wie Bürgerämter, öffentlicher Nahverkehr und Stadtkasse. Mit 21,6% der Wählerstimmen ist die SPD zwar regierungswillig und prozentual fähig, aber es ist der schwächste Wahlsieger aller Zeiten! Man verlor 6,7% – und dennoch feiern sich Müller, Oppermann bis Gabriel im Fernsehen. Man könnte fragen: „Habt ihr den Schuss nicht gehört?“

Dem steht die CDU kaum nach. 5,7 Prozentpunkte verloren, mit 17,6% zweitstärkste Partei. Ebenso ein historischer Tiefwert. Und man darf sich der Regierungsverantwortung entledigen. Den Volksparteien geht das Volk verloren. Kein Wunder, wenn man ohne Volk regiert.

Wahl-O-MatWirklich freuen dürfte sich die Linke, die sich nun streiten darf: Drttstärkste Kraft und in voller Hoffnung auf Posten und Pöstchen. Denn die SPD kann kaum noch ohne den Linken Partner. Ob man wegen Wagenknechts Lafontaines Denkweise gewann? Dagegen sträubten sich die Bundespolitiker, die in der Berliner Runde (ZDF) auf den Boden der Tatsachen zurück geholt sah. CDU und CSU sehen in der Linken immer noch eine sozialistische und damit unpassende Partei in der BRD und stellt sie somit auf die Stufe der AfD, die sich ebenso zum Sieger küren durfte, wie auch die FDP. Im Gegensatz zu den linksöko-Verschnitt „Bündnis90/Die Grünen“ gewannen diese Randparteien. Und das beachtlich:

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Allein 23% gewannen linksaussen, wirtschaftsliberale und bürgerliche Parteien zusammengerechnet. Verräterparteien (SPD, CDU, Grüne, Piraten) verloren 22%. 

Für die AfD sind 14,2% in Berlin ein Erfolg, auch wenn dies ARD & ZDF gern bezweifelten. Einen solchen Einstand in der Bundeshauptstadt hat es für neue Parteien nur selten gegeben. Und wer nicht AfD wählen wollte, wählte FDP. Die Linke erhielt ihr großes Potential im Osten und konnte auch im Westen leichte Zugewinne verzeichnen.

Würden die drei kleinen Parteien nun für Berlin antreten, so wäre eine Zusammenarbeit denkbar – und interessant. Zu befürchten ist aber, das die Linke sich einmal mehr selbst verrät: zum einen undemokratisch und volksfeindlich nicht mit der AfD zusammenarbeitet, wie auch SPD, CDU, Grüne und FDP, zum anderen machthungrig und machtwillig sind. Da vergisst man gern die Schelten im Bundestag – und eben der medialen Elefantenrunde. Die Linke – aber auch die FDP sollten sich doppelt überlegen, welche Strategie sie eingehen – für Berlin oder für Macht, Geld und Ruhm. Die AfD, als höchster Wahlgewinner hingegen muss sich überlegen, wie man im Senat auftritt. Sonst endet man, wie die letzten Überraschungsgegner:

Im politischen Nirvana

Wie eben die Piratenpartei, die nach der Aufgabe ihrer eigenen Hauptdevise „Nicht links, nicht rechts – sondern vorn“ zu einer linksgrünen Studentenbewegung des Genderismusses wurden. Kein Wunder, dass man mit jenen Personen im Senat, den kleinen und großen Austritten aus der Partei sowie den Ausritten ins marxistische Umlageverfahren unter den Sonstigen landet. Was eigentlich traurig ist, denn Berlin hätte eine Partei gebraucht, die für freie Bildung und freies Internet, freie Meinungsäußerung und freies Denken antritt. Aber davon hatten sich die Piraten längst verabschiedet.

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So bleibt eine gespaltene Stadt: In Ost und West (Die Linke) aber auch in links und der Rest. Kein gutes Ergebnis für die sozialschwache Stadt der sozial- und wirtschaftlich Schwachen. Und damit auch kein Vorzeigeobjekt für Deutschland.

 

 

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