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Geplante Armut: HartzIV und Lanz in 2016

Jeden kann es treffen. Sogar jenen, die am Nachmittag bei Lanz sitzen, um am Abend ihre Worte bei „Lanz“ hören zu können. Um dann behaupten zu können, es war ja quai beinahe fast live. Bei so mancher Aussage verwundert dies nicht. Zum Beispiel, wenn in Zeiten der Asylkrise aufgerechnet wird.

Kolumne 

Zum Beispiel dass die Bildungsfernen Angst haben, vor Veränderung, vor Asylanten und Immingranten. Immerhin gehe es um billige Wohnungen und Jobs, wie im Lager arbeiten oder Taxifahrer. Letztere sind schlechtbezahlt und meist gar nicht von „Bildungsfernen“ besetzt. Es gibt genug Taxifahrer die einst studierten – aber es gibt auch genug Taxifahrer die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Aber es ist eben, für Anstandsgrüne und Anstandslinke einfach, diese Plattitüden zu wiederholen. Solange bis es wenigstens der Herr Lanz glaubt.

Da wird dann schnell drüber weggelächelt, auch wenn man vorher in den Nachrichten hören musste, dass HartzIV-Empfänger noch mehr durchleuchtet werden dürfen und letztendlich die HartzIV-Ausgaben, inklusive Lebensmittelkarten, wieder zurückverlangt werden dürfen. Die BRD, der Sozialstaat … für andere. Denn Sozialbetrügern, wie Asylbetrügern, steht diese Rückzahlungsandrohung nicht bevor, schliesslich

§1 im Grundgesetz. Das war das mit der Würde und so. Und ein Hartzer kann keine Würde mehr haben, dafür sorgen die Jobcenterangestellten schon irgendwie.

Dann braucht es aber auch keinen zu kümmern, das der eine oder andere Hartzer durchdreht. Lanz und Gäste interessiert so etwas auch nicht. Zumal man ja fast denken könnte, dass die Krankenkassenerhöhungen, die neuen HartzIV-Kontrollgesetze und die flexible Spritsteuer doch mit der Asylflut zu run haben könnte.

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Blöd nur, wenn dann doch berichtet wird, nur eben nicht bei Lanz & Co:

Nach einem Polizeibericht, der soeben von der Hessenschau veröffentlicht wurde, hat heute Nachmittag bei der ProArbeit in Dietzenbach es ein Kursteilnehmer einer der üblichen sinnlosen Entqualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters nicht mehr geschafft sich auf vernünftige Art und Weise zu artikulieren und mehrfach mit einem Hammer seinem Jobcoach auf den Kopf geschlagen. Der Mitarbeiter wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste in eine Klinik eingeliefert werden.

Auf der Seite gegen-hartz.de finden sich weitere dieser Fälle. Doch wer Lanz schaut, liest eben weder gegen-hartz noch den Preussischen Anzeiger… Und so passiert, was dann immer passiert:

Die Axel Springer Medien, allen voran die BILD, wird gegen die Hartzer titeln und der BILD-Leser wird sagen: Ja, richtig so. Diese Faulenzer sollen nicht das Steuergeld auffressen. Lanz hingegen, bezahlt von der Möchtegernsteuer GEZ, lächelt während er zum 20 mal Claudia Roth, bezahlt vom Steuergeld aller hier lebenden, ausfragt: zum Verhältnis zur Türkei und dem Sozialsstaat der Schweine.

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