Ohne Moos nix los!


POLITISCHER KONSUM

Unternehmer Rami Levy, der in Israel preisgünstige Supermärkte einführte, plant ein
jüdisch-arabisches Einkaufszentrum im Norden Jerusalems, das in zwei Minuten Fahrt
von der Westbank an der Strasse nach Ramallah liegen und das ein erstes derartiges Einkaufszentrum mit jüdischen und arabischen Geschäften für rund 120.000 arabische und
90.000 jüdische Jerusalemer sein soll. Natürlich verspricht sich Levy Profite, doch er hat auch ideologische Beweggründe: «Wir leben Tür an Tür. Wir müssen das Beste daraus
machen. Wenn wir zusammenarbeiten, dann ist das ein Gewinn für alle. Zugleich kann
das unser Verständnis füreinander steigern», meinte er gegenüber i24. Einstweilen tauchen Hürden auf, wie die Times of Israel berichtete, da die Palästinensische Vereinigung für Verbraucherschutz bekannt gab: «Wir werden
die Namen aller palästinensischen Kollaborateure mit dem ‹Siedler-Unternehmer› Levy
bekanntmachen, auf eine Schwarze Liste setzen und für ihren Boykott sorgen
Da tatsächlich die ersten palästinensischen Partner von Verträgen zurückgetreten sind, steht die Eröffnung in einem Jahr infrage. AN∎

Soviel zur Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Seiten der Palästinenser.

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