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Wird der Spiegel zum Nazi-Blatt?

Oder: Warum die Burka nicht verboten werden sollte.

Ein Kommentar zur Diskussion

Vor wenigen Monaten noch wäre der Spiegel es mit dem Beitrag „Der Wahrheit ins Gesicht schauen“ noch gewesen.

Damals, so lang ist es noch gar nicht her, wurde den Autoren des Preussischen Anzeigers vorgeworfen, wir würden der Nazipropaganda unterstehen – oder selbst ein Propagandablatt der Nazis sein. Damals, wie bereits betont, es ist noch nicht so lange her, berichteten wir über den ISlam und die Burka; zwei Autoren forderten ein Burka-Verbot. Vielleicht zu voreilig und nicht aus allen Blickwinkeln dieser Welt durchdacht, vielleicht aber auch nur – wieder einmal – vorausahnend, was die nächsten Wochen bringen werden.

Nun ist sie da, die Burka – Diskussion. Auf allen Kanälen und Zeitungsseiten. Und voran geht der Spiegel. Jenes Linkspseudoblatt, das überall nur noch Nazis sah. So viele, dass es heute, nach Ansicht dieser Postille und vielen weiteren mehr, mehr Nazis gäbe als zu Glanzzeiten der NSDAP. Doch zurück zum Thema:

Die Burka. Für die bundesdeutschen staatshörigen Medien war das Kleidungsstück in etwa gleichgestellt mit dem Kreuz an der Halskette. Im Gegensatz zum Tragen des Thorhammers (Achtung Nazi) war das Kreuz noch irgendwie im Bereich des schlafenden Schafes, das bereits durch die Kreuzentfernung in öffentlichen Gebäuden leicht wachgerüttelt wurde, um es später mit dem neuesten Til Schweiger Tatort wieder einschlafen zu lassen. So lies sich dies sogar der überzeugteste Christ gefallen, während die ersten Schulen gerichtliche Beschlüsse umsetzten: einen Gebetsraum für muslimische Schüler. Nur bei den muslimischen Feiertagen, da erwachte der bekreuzte Denker noch einmal und schüttelte den Kopf. Dann kam die Emma, also die Schwarzer, die – dank Silvester in Köln und Andernorts – die richtige Frage stellte. Warum sehen Männer aus fernen Ländern Frauen als Freiwild? Weil sie keine Burka, kein Niqab, nicht einmal ein Tschidor tragen. Eine Beobachtung, der Widersprochen wurde. Aus gutem Grund. Nicht Emma ist heute die Zeitung der Emanzen, sondern Bild der Frau. Da erfährt man, wie man den flachen Bauch und die festen Brüste hinbekommt. Passt auch gut unter die Burka.

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Nun aber lässt der Spiegel nachlegen und Autorin Anna Reimann darlegen, warum man für ein Burka-Verbot sein könnte.

Erstens: Burka oder Nikab sind kein Ausdruck von Religiosität. Vielmehr ist der Vollschleier ein Herrschaftsinstrument, um Frauen zu unterdrücken und ihnen in der Öffentlichkeit Gesicht und Freiheit zu nehmen.

burka-1003353Dem ist kaum zu widersprechen, zumal sie ergänzt, das diese „Kleidung“ die radikalen Ansichten des ISlam nach aussen, in die Mitte von Deutschland, trägt. Doch eine Gegenfrage stößt sich mir auf: Was wäre, würde man diese Stoffstücke als Uniform sehen? Und darf nicht jeder tragen, was ihm gefällt. Solange er nicht in die Bank geht, zum Amt fährt, eine Schule besucht? Das dürfte sie, bei aller Freiheit, die wir uns wünschen. Warum dann nicht Burka und Co? Ist der schwarze Anzug nicht ebenso ein Korsett, ein Korsett des Kapitalismus, der Bart das Zeichen der Hippster?

Die Vollverschleierung aber nimmt Frauen die Würde, weil sie durch sie letztlich nicht mehr als Mensch erkennbar sind und kaum mehr in den Lage sind, grundlegende, menschliche Aktivitäten auszuführen – zu essen, zu trinken oder auch Gefühle zu zeigen.

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schreibt Reimann als folgerichtige Antwort. Es geht nicht um die Burka, es geht um die Würde des Menschen! Und die untergräbt nicht erst die Burka. Dieser Stofffetzen ist vielmehr das was wir sehen, ein Symbol einer alten Welt.

Zweitens: In Deutschland treten nur wenige Musliminnen vollverschleiert auf die Straße. Das ist kein Grund, darüber hinwegzusehen. Wenn etwas gegen die Menschenwürde oder Freiheit und Gleichheit verstößt, dann tut es das auch, wenn es nur selten vorkommt.

Richtig. Es gibt auch nur vereinzelte Terroristen, was keines Wegs ein Grund wäre darüber hinwegzusehen. Da fragt man sich, warum der Spiegel bei anderen Themen gern über dieses „Einzeltäter“ und „Einzelfälle“ hinweg sieht. Könnte es vielleicht nicht ins politische Weltbild passen?

Drittens: Die Behauptung, ein Verbot führe automatisch dazu, dass die normalerweise vollverschleierten Frauen gar nicht mehr nach draußen gehen und in ihren Wohnungen wie in einem Gefängnis sitzen, ist zunächst einmal nur das: eine Behauptung.

Auch hier mag man der Autorin nicht widersprechen. Doch ist ein Verbot wirklich das richtige Ergebnis der Überlegungen? Wie wäre es mit: Wer hier die Burka (und ähnliches) trägt, passt nicht in unsere Gesellschaft und sollte sich überlegen, ob Deutschland seine Heimat ist! Klingt sehr rechts, wenn nicht sogar rechtsradikal. Nazi? Also doch: Der Preussische Anzeiger ist … Moment:

Weil aber kaum jemand Zweifel daran hat, dass die meisten Frauen Burka oder Nikab eben nicht aus eigener Entscheidung tragen, und der Gegenbeweis nicht verlässlich angetreten werden kann, könnte man mit einem Verbot eben jenen Frauen, die die Vollverschleierung als Ausdruck der Selbstbestimmung postulieren, signalisieren: Deutschland ist dann vielleicht nicht das Land, in dem ihr leben solltet. Auch dann nicht, wenn ihr Deutsche seid.

schreibt Reimann im Spiegel!

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Und endlich, nach langer Zeit, darf ich dem Spiegel einmal zustimmen: Die Verschleierung, bereits beim religiös getragenem Kopftuch angefangen, zeigt, dass Deutschland nicht das Land ist, in dem man sich zu hause fühlt. Das es nicht die Heimat ist, die sich die Trägerin wünscht. Oder aber, das Kopftuch zeigt, dass Deutschland es nicht schafft, Frauen in Freiheit leben zu lassen, weil sie in einer Parallelgesellschaft gefangen sind, die es angeblich nicht gibt. Irgendwie alles ziemlich Nazi, oder? Was meint eigentlich der Zentralrat der Muslime hierzu? Und der Papst? … Fragen, die der Spiegel nicht beantwortet, ist er doch nur dabei seine alten Leser wieder zugewinnen.

 

 

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2 comments on “Wird der Spiegel zum Nazi-Blatt?
  1. Was soll der Zentralrat der Muslime schon dazu sagen? Mit seinen 3 bis 4% Mitgliedern ist er in der Bedeutungslosigkeit, auch wenn deren Vorsitzender H. Mazyek überall groß im Bild erscheint. Die Musik spielt wo anders!

  2. Mohammed war ja bekannter Weise ein Frauenliebhaber, wobei er auch nicht vor Minderjährigen (und Tieren) zurückschreckte. (Ehe mit 9-jähriger). Damit er und seine Männer nicht abgelenkt werden, von deren Anblick, mussten sie seinerzeit von Männern durch einen Vorhang abgetrennt, sitzen, beten, essen – einfach Gemeinschaft haben, damit die Männer nicht auf dumme Gedanken kamen. Daraus haben sich dann im Laufe der Zeit diese „Verkleidungsrituale“ entwickelt, so oder ähnlich berichtet eine Islamwissenschaftlerin. Der ganze Hokus pokus hat also nichts mit Religiösität zu tun, sondern einzig mit einem erhöhten Testosteron-Spiegel und dem unbeherrschten Machogehabe der Muslime, das nun verstärkt nach D übergeschwappt ist, indem Frauen, leichter bekleidet, als Hure bezeichnet und zum Freiwild werden. (sh. Köln, Schwimmbäder etc.). Oder warum glaubt jemand, weshalb Frauen in der Moschee getrennte Abteile zum beten (knieend tief verbeugen gen Mekka) haben? Da bliebe für den Hintermann kein Blick mehr gen Mekka und kein ernstes Gebet zu Allah. So einfach ist das erklärbar. Also eigentlich kein religiöser Wahn, sondern Eigenschutz der Männer!! Und auch der Frauen, denn bei uns gibt es keine abschreckende Steinigung. (Noch nicht)!

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