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Auch die Deutsche Welle erkennt: „Man hat hier nicht mehr viel Deutsches“

Die Deutsche Welle (DW), das Auslandsfernsehen der BRD, das sich selbst die deutsche Sprache im Fernsehprogramm nicht mehr zutraut, wacht so langsam aus dem Einwanderungstraum auf. Unter „Man hat hier nicht mehr viel Deutsches“ erfährt der Leser neues aus dem ehemaligen Diplomatenviertel Bad Godesberg:

„Ich finde das einfach nicht sehr schön, dass alle hier verschleiert herumlaufen. Wir gehen ja auch nicht verschleiert auf die Straße.“ Galuschka wirkt besorgt: „Ich würde einfach gerne wissen, wer sich hinter dem Schleier verbirgt.“

schreibt Autor Daniel Heinrich auf DW.com, um gleich nachzuhaken, das es kaum Burkas im Stadtbild gäbe.

Auf der einen Seite junge Mädchen in Hotpants und Tops, auf der anderen Seite viele Frauen mit Kopftüchern. Auch einige Frauen mit Niqab, dem Ganzkörperschleier, der lediglich die Augen freilässt, sind zu sehen. Eine Frau mit Burka, also mit Komplettverschleierung, ist weit und breit nicht zu entdecken.

Dabei dürfte dem Journalisten durchaus bewusst sein, dass für viele Deutsche Niqab und Burka das geiche sind. Ähnlich wie für den Sparkassenschalter-Angestellten es schliesslich egal ist, ob jemand ein Integral- oder Klapphelm trägt.

Dennoch ist Heinrich bewegt und stellt fest, dass auch in Bad Godesberg das freie Wort kaum mehr möglich ist, denn nicht nur eine Gesprächspartnerin ist:

… sichtlich darum bemüht, dass ihr kein falsches Wort über die Lippen rutscht […]  „Burka-Verbot“, „Flüchtlingsdebatte“: Viele Gesprächspartner in Bad Godesberg wollen sich zu diesen Themen nicht äußern und sagen, sie hätten vor allem Angst, in die „rechte Ecke“ gestellt zu werden.

Aber

Der Versuch, mit arabischen Geschäftsleuten ins Gespräch zu kommen, scheitert. Man wolle „keinen Ärger“, so die gängige, knappe Antwort. Als Ding der Unmöglichkeit erweist es sich, mit einer der verschleierten Frauen oder ihren Begleitern ins Gespräch zu kommen. Die meisten schlagen die Hände vors Gesicht, huschen weg, sobald sie das Mikrofon sehen.

Doch es geht nicht nur um die Burka, um ein Niqab – es geht um viel mehr, was man nicht mehr deutsches hat. Neben den Gerüchten, um arabische Hintermänner im Immobilienbereich geht es um den Alltag. So muss Heinrich feststellen:

Die wahren Probleme lägen woanders: „Bei arabischen Männern erlebe ich jeden Tag diese Vorurteile gegenüber Frauen. Sie brauchen hier nur mal in jedes X-beliebige arabische Cafe zu gehen. Jedes Mal, wenn man auch nur an einem dieser Läden vorbeigeht, wird man als Frau schief angeguckt.“ Angst bekomme sie zwar davon nicht, so Lavan weiter: „Aber mich macht das traurig, dass man im eigenen Land so schlecht behandelt wird.“

Viel mehr als die politischen Debatten bedrücke sie ohnehin die Wandlung im Straßenbild. Erst kürzlich habe mit dem „Aennchen“ eines der letzten „typischen“ Godesberger Gasthäuser schließen müssen: „Überall kommen jetzt diese Shisha-Bars hin, überall hängt dieser süßliche Geruch in der Luft.“ Lavan wirkt jetzt ein wenig verzweifelt. „Man hat hier nicht mehr viel Deutsches, oder Italienisches. Überall steht jetzt alles auf Arabisch.“

„Überall“, „alles“: Ähnlich wie bei der Verschleierung scheinen auch hier Verallgemeinerungen schwierig. Dennoch, schon auf der Rückfahrt, noch der kurze Blick in die örtliche Filiale einer großen deutschen Supermarktkette. Und tatsächlich: Neben Deutsch und Englisch sind die Waren auch auf Arabisch ausgeschrieben.

 

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