Gewinnspiel


Lieber Herr Franz Josef Wagner,

Glückwunsch – ich hätte Ihnen beinahe zugestimmt! Ihre Kolumne „Liebe Burka-Frauen“ klingt zwar erfreulich, aber nicht überzeugend.

Sie beklagen, dass die Männer der Burka-Frauen „Ray-Ban-Brillen“ trügen, während die Frau, hinter diesen Männern nicht „existieren“ würde.

Ihr drängendstes Problem also ist, dass verschleierte Frauen nicht ebenso ihren Konsum zur Schau tragen können, wie ihre Männer?

Ich weiß natürlich, dass Sie, Herr Wagner, für die Bild schreiben. Berühmt-berüchtigt ist die Bild, weil sie Frauen zur Sexobjekten degradiert. Ich will Ihnen jetzt nichts unterstellen, wenn aber jemand in einem halbpornographischen Blatt gegen Burkas wettert, dann klingt es seltsam-pervers.

An dieser Stelle bin ich geneigt, den Burka-Trägerinnen zuzustimmen. Bevor sich eine Frau halbnackt für die Bild ausziehen muss, ist es besser, sie bleibt unter einem Vollschleier.

Nun ist die Burka aber ein religiös-politisches Symbol, wie das Minarett, auf dem der Muezin zu den Gebeten in der Moschee ruft. Wir sprechen hier also nicht über ein beliebiges Stück Stoff, das eine Frau tragen kann, weil es ihr frei steht. Die Burka ist ein religiöser Zwang, die der Islam vorschreibt.

Wenn Sie, Herr Wagner, gegen die Burka wettern, stehe ich auf Ihrer Seite. Allein die Begründung ist doch – sagen wir mal – recht Wagner typisch. Ihre Masche besteht darin, dass Sie Betroffenheit bei den Lesern wecken, aber konkrete Schlüsse vermeiden, sodass nur ein Betroffenheitsgefühl bleibt.

Ihre Vorstellung, Herr Wagner, beruht auf dem Bild eines Lesers, der wehleidig ist und bloß jammert. Das kann manchmal rührselig sein, oft aber ist das ärgerlich, wie in dem Fall mit den Burka-Frauen.

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Ich stimme Ihnen ebenfalls zu, wenn sie, gegen Ende, schreiben: „Es ist, als lebten sie im Mittelalter.“ Stimmt, die Burka-Frauen leben wie im Mittelalter.Das aber hat mit den Vorstellungen des Islams zu tun. Sie hingegen bedauern nur, dass die Frauen ihren Schmuck und ihre Sexualität nicht zur Schau tragen können, wie ihre Männer.

2014 veröffentlichte Nikolaus Fest den Islam-kritischen Kommentar (Islam als Integrationshindernis). In dem Artikel schrieb er: „Mich stören Zwangsheiraten, „Friedensrichter“, „Ehrenmorde“.“ Dafür ist er dann vom damaligen Chefredakteur Kai Diekman gerügt worden und musste gehen.

Der Kommentar von Fest gilt seitdem als „Islam-Hetze“, aber Herr Fest schrieb nur die Wahrheit. Der Islam ist ein Integrationshindernis. Ich selbst finde Integration sogar noch zu lasch. Ich plädiere für Assimilation. Wenn einer nach Deutschland kommt, hat er keine Parallel-Gesellschaft zu errichten, er hat entweder, die Werte, die hier bei uns gelten, zu akzeptieren, oder er hat zu gehen.

Konkret, im Sinne von Nikolaus Fest, waren Sie, Herr Wagner, nie. Sie sind es nicht und werden es nie. Stattdessen heischen Sie nach einem Betroffenheits-Gehabe, dass sich nur Luft verschaffen kann, indem es Lust am Jammern empfindet.

Als erbärmlich kann man Ihre Kolumnen nicht bezeichnen. Der Sinn Ihrer Kolumnen besteht darin, den Lesern Jammern als Tugend zu verkaufen, so wie man aus der Not eine Tugend macht.

Franz Josef Wagner – oder Weinerlichkeit als schöne Kunst betrachtet. Das ist das Programm all Ihrer Kolumnen.

Was hat das jetzt mit Burka-Frauen zu tun? Nichts. Eben! Alles nur Weinerlichkeit. Schade!

Ihr

Wolfgang Luley

 

http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/liebe-burka-frauen-47353552.bild.html

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