Gewinnspiel


Berliner Büchertisch

Sehr geehrte Damen und Herren vom Berliner Büchertisch,
es ist einfach eine Gemeinheit, dass man Ihnen und uns diese schöne Buchhandlung wegnimmt. Aber ich finde, noch ist nicht aller Tage Abend.
Ich finde, Sie sollten sich gegen diese Frechheit wehren. Ich meine, Hallo! Eine gute, anständige soziale Einrichtung, die die Menschen mit Büchern versorgt, ärmeren Leuten Gratisbücher gibt und vieles mehr tut, soll einem multinationalen Gaunerkonzern weichen, der die Leute abzocken will?!?!

Gastartikel von Tom Orden

ICH FINDE DAS IST ECHT DAS LETZTE UND DAGEGEN SOLLTE MAN SICH WEHREN!
Und da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte der Büchertisch eine Petition auf Change.org starten.


Sie könnten die Politiker der in Kreuzberg vertretenen Parteien anschreiben und um Unterstützung bitten; schließlich haben die Grünen z.B. schonmal Bücher an Sie gespendet.
Es könnten Demos und Protestaktionen organisiert werden. Und natürlich könnten und sollten alle diese Firma aus Jersey anschreiben und dagegen protestieren. Was es mit dieser Firma auf sich hat, kann man übrigens im neuesten „Kiez und Kneipen“ nachschlagen:
http://archiv.kiezundkneipe.de/2016/2016-08.pdf


Gut wäre es auch, andere Zeitungen anzuschreiben, damit sie über diese Frechheit berichten. Auf RBB haben sie sogar schon darüber berichtet, aber je mehr desto besser.
Als letzte Möglichkeit bleibt noch der Weg der Hausbesetzung. Die Mitarbeiter des Büchertisches erklären ihren Teil des Hauses einfach als besetzt und betreiben die Buchhandlung weiter. Andere Leute in anderen Städten haben schon oft ähnliches gemacht und sind damit jahrelang durchgekommen. Und wer weiß…, vielleicht geben die Bänker ja nach einer Weile Besatzung nach, wenn sie merken, dass es sich für sie nicht lohnt.
Man müsste denen eben klar machen, dass ihr Gaunerkonzern hier nicht willkommen ist und sie dort ohnehin keine Kundschaft zu erwarten hätten. Dazu bräuchte der Büchertisch natürlich die Hilfe und Unterstützung anderer nahegelegener Läden und der Anwohner. Und ich denke mal, dass müsste machbar sein; zumal den anderen Läden und den Anwohnern klar sein müsste, dass mit dem Ende des Büchertisches nicht Schluss ist und sie mit Sicherheit die nächsten Opfer der Gentrifizierung und Verdrängung werden!
Ich finde, man muss sich wehren, denn wo Unrecht zu Recht wird, wird Wiederstand zur Pflicht.

Darum schreibe ich jetzt auch ein paar Zeitungen wegen dieser Gaunerei an und auch die Parteien in Kreuzberg.
Denn solche sozialen Projekte wie der Büchertisch, die den Menschen helfen und ihnen das lesen nahebringen, sind es, die unsere Stadt Berlin menschlicher und lebenswerter machen. Und ich sehe nicht ein, wieso der Büchertisch einem multinationalen Konzern weichen soll, welcher seinen Sitz in einem Land hat, dass sowieso nicht mehr in der EU ist (auch wenn ich die Gründe für die EU-Ablehnung [zuviel Bürokratie, Demokratiedefizit, undurchsichtige Lobbygruppen] durchaus verstehen kann).

Mit freundlichen Grüßen
Tom Orden

PS:  Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich gerne noch dazu aufrufen, dass die Leser des Preußischen Anzeigers die Politiker in Kreuzberg anschreiben, dass der Büchertisch nicht geschlossen werden soll. Ich bitte auch darum den Link in dem Anschreiben zu beachten; er führt zu der Zeitung „Kiez und Kneipen“, in welcher u.a. auf das soziale Engagement des Ladens hingewiesen wird.

 

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