Vandalismus als Erfolg verkauft

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Ralph Lange feiert den Vandalismus als “kreativen Umgang”. Der Kölner “Express” feiert anständig mit und bezeichnet die Aktion als “Genialer Plakat-Trick”. Lange, jahrelang Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, sollte es besser wissen – der “kreative Umgang”, der “Plakat-Trick” ist Vandalismus und undemokratisch:

Nur weil es, nach Ansicht von Lange und Express die richtigen trifft; ist es nicht richtiger, als wenn dieser Vandalismus die FDP, die CDU, die AfD, die Grünen, die Linke trifft. Auch diese Umdeutung von Wahlplakaten ist eben was sie ist: Zerstörung fremden Eigentums – und undemokratisch.

So verstehen die angeblich demokratischen, etablierten Parteien bis heute nicht, wie man gegen die politischen Gegner unternehmen könnte. Dabei wäre es so einfach. Eine kleine Checkliste für diese Parteien könnte vielleicht helfen:

Demokratie als Demokratie wahrnehmen und anwenden
Auf die Sorgen, Ängste und Nöte der Bürger hören und reagieren
Taten statt Worte
Anerkennung des politischen Gegners als politischer Gegner; was unter anderem auch heißt, sich mit ihm politisch auseinandersetzen, was wiederum bedeuten kann, auch aus diesen Positionen das Richtige anzunehmen und umzusetzen
Politische Willensbekundungen, nach bestem Wissen und Gewissen und nicht nach Fraktionswillen, entscheiden und umsetzen

Fünf einfache Punkte – schon würde so manche Partei überflüssig sein – und Vandalismus auf Kosten des Steuerzahlers erst recht!

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