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Hochstaplerin Hinz noch im Amt!

Wer seinen Lebenslauf fälscht, hat in der realen Wirtschaftswelt schlechte Karten. Diese Fälschung kann eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen, zum Beispiel, wenn der Hauptschulen-Absolvent sich als Doktor ausgibt. Wenn eine Politikerin vorgibt, etwas zu sein, was sie nicht ist, dann droht – nichts…

Das Politiker ihren Lebenslauf einfärben, ist bekannt. So gibt es einige staatstragende Frauen und Männer, die ihre Lehre, ihr Studium erwähnen, aber „vergessen“ mitzuteilen, dass man dieses nie abgeschlossen hat. Oder es wird ein Praktikum zu einer Arbeitsstelle umfunktioniert.

Frau Petra Hinz (SPD) ging da noch einen Schritt weiter und belog Parteigenossen, Freunde und schliesslich den Wähler. Ihre Strafe? Keine! Sie selbst sah sich medial gezwungen, den Rücktritt aus dem Bundestag anzukündigen. Der Vorteil: Frau Hinz bekommt dann die Bundestags“pension“ und darf zu hause sich selbst belügen. Die Ankündigung des Mandatsverzichtes war vor Wochen. Geschehen ist, wie man es von deutschen Politikern erwartet, nichts!

Noch heute hat die SPD-Frau und Scheinjuristin ihr Mandat inne – und damit auch 14.000 Euro im Monat, rechnet man Abegeordnetendiät und Aufandspauschale zusammen. Als Bundestagsrentnerin erspart sie den Steuerzahler einige tausend Euro – doch die 54jährige kann davon immer noch gut genug leben und vorzeitig das Alter geniessen.

Als Bürger würde man sich wünschen, sie müsste das Geld zurückgeben, denn ihre Berufung durch den Wähler hatte sie sich mit dem falschen Titel ergaunert. Doch dies scheint nicht möglich zu sein, obwohl die Staatsanwaltschaft nun der Sache nachgehen muss. Immerhin gab es bereits 16 Anzeigen gegen Hinz. Immerhin sei der Beruf des Rechtsanwaltes juristisch geschützt, so dass die Staatsanwaltschaft auch wegen der Erschleichung von finanziellen Vorteilen nun ermitteln muss.

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Die SPD selbst ist ebenso unglücklich mit der Situation und fordert das Hinz endlich ihr Mandat zurückgibt. Doch Hinz, die ihren Rücktritt am 20. Juli von echten Rechtsanwälten verlesen lassen hat, will noch warten und Bundestagspräsident Lammert ihre Entscheidung persönlich mitteilen. Der ist noch im Urlaub … Und so könnte es sein, dass Hochstaplerin Hinz auch noch für den September 14.000 Euro vom Steuerzahler bekommt.

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