Gender-Kartoffeln statt Alltags-Terror

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Die Bundesregierung hätte derzeit genug zu beraten: Terror in Deutschland, Zwangsbeiträge für den Staatsfunk, unterdrückte Meinungskultur und -debatten nach neudeutschen Maas-stäben, Arbeitslosigkeit und Armut, Mindestlohn, Infrastrukturausbau und tausend andere Themen, bei denen den Deutschen nicht nur die Schuhe drücken.

Stattdessen geht es um – nein, diesmal nicht um angebliche und echte Flüchtlinge, nicht um Waffenexporte, nicht um die Türkei und Erdowahn – Kartoffeln!

Irgendwem fiel auf, dass Kartoffeln vorwiegend weibliche Namen bekommen haben. Und das ist eine Ungerechtigkeit die zum Himmel schreit. Denn schliesslich haben in Deutschland sogar die Namen von Hoch- und Tiefdruckgebieten seit einigen Jahren mal männliche, mal weibliche Namen. Nun soll es also auch den Kartoffelinnen an den Kragen gehen. Immerhin ist Genderismus keine religiöse Einbahnstrasse, nur meist Zeit- und Gedankenverschwendung und damit Geldverschwendung. Aber – alles muss seine Richtigkeit haben.

Und so erwarten wir noch dieser Tage den ARD-Brennpunkt: „Wenn Lisa nun Wolfgang heisst“. Das ZDF wird, wie immer bei aktuellpolitischen Dingen nachziehen. Die erste Sondersendung ist für die Weihnachtszeit geplant. Na dann:
„Guten Hunger, Deutschland!“

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