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Vorbild der westlichen Demokratie schafft Demokratie ab

Die USA-Polit- und Wirtschaftseliten sind sich einig. Kommt Donald Trump ins Amt, wird es schlecht Kirschen essen. Immerhin hat Trump kein Interesse am Krieg mit Russland, kein Interesse am globalen Ausbeutungssystem und ist gegen islamitischen Terror.

Wie soll man dann sogenannte „Self Flags“ begründen oder neue Sklaven für die imperialistische Wertegemeinschaft einholen?

Trump ist also das, was die USA nicht brauchen kann. Es könnte nämlich sein, dass durch Trump, vorausgesetzt er setzt die Wahlversprechen um, sich nicht nur die USA ändert, sondern die ganze Welt. Weniger Krieg bedeutet aber auch ein Mangel an Absatzwirtschaft der US-Amerikaner.

So ist die Überlegung in der eigenen Partei nun diese, dass man den demokratischen Grundsatz abschafft. Das amerikanische Wahlsystem stützt sich nämlich auf die Vorwahlen, bei denen bestimmt wird, wen der Senator bei den Parteiinternen Wahlen zum Präsidenten unterstützen muss.

Jetzt aber, als allen bewusst wurde, dass sich Trump ohne milliardenschwere Zuwendungen von Konzernen durchsetzen könnte – und rein rechnerisch wird -, wird diese Pflicht in Frage gestellt und soll aufgehoben werden. So wäre der Senator nicht mehr gezwungen Trump zum Präsidentschaftskandidaten zu küren, auch wenn „sein“ Volk es will. Der parteiinterne Wahlberechtigte soll, so der Vorschlag, nur nach seinem Gewissen abstimmen.

Nicht nur, dass man sich so die Vorwahlen ersparen könnte, immerhin kosten diese ein vielfaches eines normalen Bundestagswahlkampfes. Man könnte demnach auch gleich den USA-Präsidenten bestimmen. Etwas das der europäischen Politik gefallen könnte.

Denn Trump will kein TTIP und Europa als eigenständigen Partner sehen, Deutschland gar als souveränen Staat akzeptieren. Kein Wunder, dass die weltweiten Eliten da mehr als nur Gänsehaut bekommen und auf Clinton hoffen. Clinton steht, wie ihr Mann, für weitere Kriege, eine Aggressionspolitik gegen Russland, wirtschaftliche Abhängigkeit Europas zu stärken (TTIP /CETA) und für eine Fortsetzung einer Politik auf Kosten der wirtschaftlich Schwachen und des Mittelstandes.

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