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Islamismus in Berlin findet nicht statt

Ein Schriftwechsel per eMail zwischen einer Bürgerin und dem Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu, SPD, zeigt auf, wie Welt- und Volksfremd die politische Elite der BRD mittlerweile denkt.

Dem Preussischen Anzeiger liegt der komplette Mailverkehr vor. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die interessantesten Ausschnitte nicht vorenthalten.  Zuvor jedoch einige Hinweise zum SPD-Abgeordneten für Berlin Neukölln Felgentreu.

1968 geboren in Kiel und will den Bezirk Neukölln mit starker Stimme vertreten. So seine Aussage auf seiner Homepage. Er studierte  Klassische Philologie, Slavistik und Psychologie an der Freien Universität Berlin und wurde 1998 bei Widu-Wolfgang Ehlers promoviert. Felgentreu ist Reserveoffizier der Bundeswehr, seit dem 30. September 2015 im Range eines Hauptmannes.

Er ist seit 1992 Mitglied der SPD und war Juso-Kreisvorsitzender von Berlin-Neukölln und von 2004 bis 2014 Kreisvorsitzender der SPD in Neukölln. Vom Juni 2012 bis April 2016 war er stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner SPD. Er ist Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, im Deutschen Bundeswehrverband, der Arbeiterwohlfahrt, im Arbeiter-Samariter-Bund, der Mommsen-Gesellschaft, im Deutschen Altphilologenverband, bei Philologia e. V. und im Colloquium Psychoanalyse. Seit dem 24. März 2014 ist Felgentreu Vorsitzender des Landesverbands Berlin des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Seine Homepage ist in deutsch, türkisch, englisch, arabisch, russisch und latein abrufbar.

Ergo, er ist nicht ungebildet und müsste dank seines beruflichen Weges, aber auch durch seine Ämter, die Ängste und Sorgen seiner Wähler verstehen …

So schrieb dann auch hoffnungsvoll eine Bürgerin an ihn:

Sehr geehrter Herr Felgentreu,

ich mache mir große Sorgen wegen Islamisten in Neukölln.
Vor kurzem habe ich schon wieder einen von den Salsfisten in meiner Gegend gesehen und da fragte ich mich:
„Warum lassen die Politiker das zu?“
Diese Leute sind gefährlich; sie unterstützen den IS! Warum wird gegen die Islamisten in Neukölln so wenig vorgegangen? Liegt das an der neuen Bürgermeisterin; ich hatte schon das Gefühl das unter Herrn Buschowsky mehr getan wurde (liegt vielleicht auch nur an seinen Büchern).
Was wird getan, um zu verhindern das diese Verrückten ihre Propaganda an den Neuköllner Schulen verbreiten; wie sie es schon oft getan haben:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-schulen-wie-sich-der-salafismus-ausbreitet-173784
Es muss endlich härter gegen diese Fanatiker vorgegangen werden! Das sind Verrückte, die unser Land in ein Kalifat verwandeln wollen!
Und ich denke es wäre auch im Interesse der anständigen Muslime, wenn diese Fanatiker entschlossener bekämpft werden. Ein Arbeitskollege von mir, der dem muslimischen Glauben angehört, hat mir auch geraten:
„Wenn du solche Leute siehst, setz dich bloß nicht im Bus neben sie. Steig aus; mache ich auch so.“
Man muss dazu allerdings sagen, dass er den Islam nicht ganz so ernst nimmt; was sehr gut ist. Denn ehrlich gesagt muss ich leider schon zugeben, dass ich den Islam eher als Bedrohung als als Bereicherung empfinde. Das gilt natürlich nicht für alle Muslime; es kommt eben darauf an, wie sie sich bezüglich ihrer eigenen Religion einordnen. Es gibt eben solche und solche.
Und solche, die eine ernsthafte Bedrohung für uns alle dastellen und daher aufgehalten werden müssen. Daher bitte ich Sie etwas gegen diese Verbrecher zu unternehmen, damit Neukölln endlich wieder sicherer wird.

Die Antwort, nur wenige Tage später:

Sehr geehrte Frau S.,

vielen Dank für Ihre eMail.

Beim Umgang mit religiösen Fundamentalisten wie den Salafisten sollen wir uns m.E. – wie sonst auch – ans Grundgesetz halten: Es gilt die Religions- und Glaubensfreiheit. Radikale Ansichten zu haben, ist nicht verboten. Aber wenn gegen das Gesetz verstoßen wird – z.B. weil die Menschen- und Bürgerrechte von Mädchen und Frauen verletzt werden – muss der Staat einschreiten. Und wer aktiv und kämpferisch gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung vorgeht, den trifft die volle Härte der wehrhaften Demokratie. Dafür sind Polizei und Verfassungsschutz da. Deshalb setze ich mich für die Stärkung dieser Behörden mit Technik und Personal ein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Fritz Felgentreu

Dr. Fritz Felgentreu

Mitglied des Deutschen Bundestages

Platz der Republik 1

11011 Berlin

Frau S. schreibt zurück:

Sehr geehrter Herr Felgentreu,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich finde es gut, dass Sie sich für die Stärkung dieser Behörden mit Technik und Personal einsetzen. Aber trotzdem; diese Leute sind gefährlich, auch wenn sie sich (scheinbar) an die Gesetze halten. Klar haben wir im Grundgesetz Glaubensfreiheit und das ist auch gut so. Aber diese Freiheit findet laut Grundgesetz doch eine Einschränkung wenn, sie
„zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht“ wird, oder?: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_18.html
Der Artikel betrifft zwar die Meinungsfreiheit und so, aber sollte er nicht auch für die Religionsfreiheit gelten? Besonders wenn man bedenkt, wie diese radikalen Ideologien des Islamismus sich bei uns breit machen.
Ich fürchte einfach, dass zu wenig gegen diese Wahnsinnigen getan wird…
Wo sind zum Beispiel die ganzen Politiker, Journalisten, Intellektuellen und Initiativenbetreiber, die sonst immer gegen rechts protestieren, wenn es um Proteste gegen Islamismus geht???
Als dieser Wahnsinn an Silvester in Köln, Hamburg und an vielen anderen Orten geschah, was passierte da??? Besagte Leute haben gegen Sexismus protestiert; nicht aber gegen diejenigen die den Sexismus begangen hatten! Warum nicht? Nur weil diese Leute eine andere Herkunft haben als Sie uns ich, wurden ihre Taten tagelang verschwiegen oder kleingeredet 🙁 Und das geht einfach nicht! Verbrecher sollten nicht auf Grund ihrer Herkunft oder Religion geschont werden! Die ganzen Leute, die immerzu gegen rechts protestieren, sind verdammt still wenn es um Leute wie die Salafisten geht. Woran liegt das? Warum gibt es z.B. keine runden Tische gegen Islamismus? Haben die gegen-rechts-Kämpfer etwa mehr Angst vor den Islamisten, als vor den Rechten? Wenn ja, würde das bedeuten, dass sich diese Leute nur deshalb mit den Rechten anlegen, weil sie keine Angst vor den Rechten haben, was zu dem Schluss führen würde, dass die Rechten gar nicht so gefährlich sind wie immer behauptet wird, weil man sie sonst genauso ignorieren würde, wie die Islamisten…
Das sind nur Gedankengänge, aber es sind naheliegende Möglichkeiten. Entweder das, oder die gegen-rechts Kämpfer sind einfach auf dem islamistischen Auge blind 🙁 Beides sind keine allzu rosigen Möglichkeiten.

Ich wünsche mir jedenfalls von der Politik ein härteres Vorgehen gegen den Islamismus. Dieses Problem darf nicht ignoriert werden. Die Täter müssten hart bestraft werden und mit dem Kuschelkurs, wie er von manchen Richtern leider gefahren wird, muss endlich Schluss sein. Wenn es hilft, stellen Sie sich doch einfach vor die Islamisten wären Rechte und fragen Sie sich: „Wie hart würde ich gegen den Islamisten vorgehen, wenn er ein Rechter wäre?“.

Eine Antwort blieb unseres Wissens aus. Muss Herr Felgentreu sich erst Schützenhilfe beim Genossen Ralf Stegner holen, der jede von ihm abweichende Meinung als „rechts“ einstuft? Stegner selbst stuft die Wähler und Wahlberechtigten in der BRD nach einem Interview über die AfD mit den folgenden Worten ab:

Ein Interview über Rechtspopulismus und die ganzen rechten Hohlköpfe schwärmen aus und müllen die Seite voll.
Wie oft muss man noch sein Mitleid hier ausdrücken – beklagenswerte geistige Misere in Kompaniestärke.

Diese Aussagen, ob von Stegner oder von Felgentreu zeigen auf, was die SPD politisch zu verantworten hat – und warum sie sich Schritt für Schritt der 5%-Hürde nähert.

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