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Enteignung in Braunau am Inn – Hitlers Geburtshaus soll verstaatlicht werden

Enteignung, ein Schlagwort das man den Sozialisten und Kommunisten zutraut. Doch Enteignung ist auch im Kapitalismus möglich. Sei es, wie in Hamburg, für Flüchtlingsunterkünfte oder, wie jetzt in Österreich beschlossen werden soll, weil es politisch so gewollt ist.

Heute nun steht der Beschluss der österreichischen Regierung an: Das Gebrurtshaus von Adolf Hitler, welches sich in Privatbesitz befindet, soll dem Staat überführt werden. Schliesslich stehe es seit Jahren leer – und Österreich hat Angst davor, das das Haus nun als Kultstätte missbraucht werden könnte.

Dabei ist das Braunauer Haus seit 1972 an das österreichische Innenministerium vermietet und steht unter Denkmalschutz. Einfach einen Abriss zu unternehmen, wird demnach nicht so einfach. Auch wenn dies der Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) so möchte.

Seit Jahren werden Gespräche mit der Eigentümerin geführt, die bisher aber keine Ergebnisse nach dem Staatswillen Österreichs brachten. Bleibt also nun abzuwarten, ob die erwartete Pilgerstätte zu einem Haus bald zu einem Platz führt. Das Ergebnis wird das gleiche bleiben:

Ohne sachliche Debatte und Forschung zu Hitler und seinen Getreuen, werden weiterhin sinnlose und sinnvolle Fernsehdokumentationen gesendet – und eine Art Märtyrertum aufgebaut, das dann eben auch jenen Platz, Haus oder Park, in der Nähe der deutsch-österreichischen Grenze mitaufnimmt.

 

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