Philister in der Petrischale!

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von Tanja Krienen

Die so genannte Junge Alternative für Deutschland hat sich jetzt scharf von der “Identitären Bewegung” distanziert. Es gibt gute Gründe die “Identitären” nicht zum Maß aller Dinge zu stilisieren und ich habe darüber ja auch schon geschrieben, bzw. in Interviews Auskunft dazu gegeben. Doch die Begründung lässt aufhorchen, denn hier zeigt sich, wie alternativ und mutig die junge Schar der Karrieristen ist.

„Wir sind es den Soldaten, Polizisten und Beamten unter uns schuldig, eine klare Linie zu ziehen,” wird der Co-Vorsitzende Tritschler in der FAZ zitiert, die es auf den Punkt bringt “Sie (die JA) denkt dabei an die berufliche Zukunft einiger Mitglieder.” Wir können auch sagen, sie, die Liberalen, haben Angst – vor ihrer Courage und vor allem vor den Nachteilen, denn sie sind ja nicht in die Politik gegangen um Rückgrat zu zeigen und nicht, um Müttern, Vätern, Kindern etwas schuldig zu sein, sondern ihrer eigenen Eliten Vorteile suchend. Sie lassen sich also lieber bei jeder erstbesten Gelegenheit durchs Dorf treiben, wie das kleine unschuldige Ferkel zur Schlachtbank. Feigheit vor dem Feind als Empfehlung zur Karriere! Welcher Feind, fragen sie?

Wir sind nur Konkurrenten! Sie fremdeln nur mit manchen, aber nicht, wenn einige von ihnen gegen TTIP mit Mitgliedern der SED marschieren oder Parteimitglieder ihren quasi vollendeten Schlepperdienst in “Hilfsorganisation” leisten. Interessant wäre es jetzt zu erfahren, ob es derartige Unvereinbarkeitsbeschlüsse auch hinsichtlich Greenpeace, Ver.di, dem LSVD oder der AWO gibt!? Nein? Ach so! Das hieße ja…..das wäre ja….unaussprechlich. Schuldig wollen sie sein und ja, schuldig sind sie! Und ich dachte, man habe dieser Tage ein Grab der Philister entdeckt, nicht aber ihre Petrischale.

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