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Ein Dorf für „Flüchtlinge“

Der Peussische Anzeiger berichtete bereits über das Vorhaben Bremens für Flüchtlinge kostenfreie Häuser zur Verfügung zu stellen.  Und erwähnte auch die immerwährenden finanziellen Schwierigkeiten der Stadt. Nun ziehen in der nächsten Woche die ersten Bewohner ein.

Vier Häusern, 25 Wohnungen auf 8000 qm des ehemaligen Tennisclubs an der Ermlandstraße stehen bereit. Die Wohnungen sind konzipiert für zehn Flüchtlinge und haben zwei Schlafzimmer, Küche und Dusche. Familien haben ein weiteres Zimmer. Die Investition beträgt 6,3 Millionen Euro.

Die Bauten sollen 60 Jahre halten, verspricht man sich in Bremen, was von Baufachleuten und Flüchtlingsheimverantwortlichen gleichermassen bezweifelt wird.

NOTFALL DEUTSCHLAND

Da Bremen dies als Erfolg feiert, schliesslich bekommt die Stadt ihr „Engagement“ aus dem Bundesländerfinanzausgleich zurückgezahlt, darf man einige Fragen stellen. Zum Beispiel, warum diese Bauweise nicht für wirtschaftlich schwache Bremer Familien nicht möglich war. Warum Bremen es nicht schafft, Bremens Bürger selbst zu versorgen. Und letztendlich: Wie will Bremen die Folgekosten bedienen, die automatisch entstehen werden.

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