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Großbritannien verabschiedet sich von EU und EWG

Die Briten stimmten mit 51,9% (17,1Millionen) für den Austritt aus der EU. Damit beginnt für die Briten ein neues Zeitalter. Ein Zeitalter abseits von Hochfinanz und Großkonzernen freundlicher, jedoch Volks und Demokratie feindlicher Politik mit Hauptsitz in Brüssel. Einige Ergebnisse: Pro EU-Austritt England 53%, London 40%, Wales 53%, gegen EU-Austritt Schottland 63%, Nordirland 56%.

Großbritannien trat 1973, nach langem hin und her, der einstigen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bei. Zu diesem Zeitpunkt war Europa ein Kontinent der Nationen, mit entsprechenden nationalen Grenzen und Grenzkontrollen. Aus der EWG wurde im laufe der Jahre die Europäische Union (EU). Einem Konstrukt dass die Züge eines Großstaates annahm und die Rechte der einzelnen Nationen, immer mehr beschränkte. Dies hatte starke und überwiegend negative Auswirkung auf die nationale Souveränität. Auch die Bevölkerungen litten zunehmend unter dieser Entwicklung. Denn obgleich die Einheitswährung ab 2002 und Zusammenlegung aller Wirtschaftsräume eine schöne Sache darstellen, änderte dies nichts an der überwältigenden Macht der zahllosen Nachteile die das mit sich brachte. Es ist deshalb nicht verwunderlich dass die britische Bevölkerung, nun einen Schlussstrich zog und der EU “lebe wohl“ sagte. Der Austritt Großbritanniens aus der EU hat bis auf weiteres, keine Auswirkungen auf EU-Bürger in Großbritannien oder Briten in den anderen EU-Staaten. Denn es bleibt vorerst alle beim alten.

Hinzu kommt das die Briten nun, laut Lissaboner Verträge, zwei Jahre Zeit haben, die Verhandlungen entsprechend abzuschließen. Sollte es in diesen zwei Jahren nicht zu einer Einigung zwischen den beiden kommen, gehen beide Seiten leer aus. Sicher ist allerdings schon jetzt, das sich einiges verändern wird. Denn wie aus dem Journal Spezial auf Servus TV zu entnehmen war, sprechen pro EU-Politiker von einem Desaster, zeitgleich behalten einige wenige einen klaren Kopf und rechnen in Österreich, Deutschland und Frankreich mit dem selben Ergebnis wie in Großbritannien. Auch dürften die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU bzw. den einzelnen Nationen Europas, nicht einfach werden. Denn mancher Staat arbeitet eng mit den Briten zusammen und will dem entsprechend gute Konditionen aushandeln. Jenen die weniger mit den Briten handeln, sind die Konditionen so ziemlich egal. Dass das dem Finanz- und Börsensektor nicht passt, sah an den einstürzen der Aktienkurse. So verlor der britische Pfund mal 11% an Wert, der Euro verlor knapp 3%. Während nun die Banken und andere Börsennotierte Unternehmen den Kopf in den Sand stecken, schaut die britische Bevölkerung positiv in die Zukunft. Letzteres ist im Grunde ein klares Anzeichen dafür, dass die Vorteile des Brexit schwerer wiegen als die Nachteile. Zwar plant Nordirland die Abspaltung von Großbritannien, so das Irland wieder vereint ist und einen Schottland schreit nach Unabhängigkeit, aber was daraus nun wird entscheidet letztlich London.

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Auch ist die Entscheidung, was die Konsequenzen daraus anbelangt, aus Brüssel noch offen. Denn keiner weiß was der Bürokraten-Komplex nun vor hat, geschweige ob er von nun an im Sinne der nationalen Souveränität und der Demokratie handelt. All das werden die folgenden tage, Wochen und Monate entscheiden.

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One comment on “Großbritannien verabschiedet sich von EU und EWG
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