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Wikipedia: Textänderungen wie am Fließband

Eine Beobachtung von Daniel Bischoff:
Wikipedia wird allgemein als die größte Online Enzyklopädie bezeichnet. Man könnte sogar behaupten, dass es sich um die virtuelle Version der Bibliothek von Alexandria handelt. Denn auch Wikipedia beinhaltet das Wissen vieler Millionen Bücher. Es enthält neben Wort-Definitionen und diversen Gemüsesorten, auch die Geschichte etlicher Nationen und Menschen. Damit enden die Gemeinsamkeiten.

Wer auf Wikipedia herumstöbert und nach Informationen sucht, wird im Grunde schnell fündig. Das erschwerende ist jedoch, jeder Mensch kann auf Wikipedia Einträge erstellen. Dies betrifft leider auch das Verändern des Inhalts dieser Einträge. So kann man am Ende eines jeden Eintrages, lesen wann dieser zuletzt bearbeitet wurde. In diesem Zusammenhang fielen mir seit 2012 einige Ungereimtheiten auf. Einige Bezeichnungen werden entweder entfernt und ersetzt oder verschwinden völlig. Als Beispiel das fränkische Reich:
Die Franken waren eine Großmacht im Herzen Europa. Nach Karl dem Großen spaltete sich das fränkische Reich in Ost- und Westfranken auf. Dadurch wurde der Grundstein für das heilige römische Reich deutscher Nationen gelegt. Der Begriff “heiliges römisches Reich deutscher Nationen“, wurde schon vor einiger Zeit in “heiliges römisches Reich“ gekürzt. Mittlerweile liest man auf Wikipedia, unter dem Eintrag von Karl dem Großen und anderen, nur noch “westliche mittelalterliche Kaisertum“. Eine Bezeichnung die sich auf jede beliebige Nation anwenden lässt. Es kann sich hierbei sowohl um die deutschen Nationen, als auch um Langobarden, Gallier oder sonst wen handeln. Denn westlich ist ein großer Begriff. Er hat weder einen Bezug zu einer Nation, noch gibt er Auskunft über die genaue geographische Position des Gebietes.

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Vor allem aber schadet diese Veränderung historischer Tatsachen, der Bildung unserer Kinder. Denn ihnen wird dadurch ein Teil der nationalen Identität geraubt. Will ein Schüler mehr über die deutsche Geschichte wissen, als das was in der Schule gelehrt wird, war Wikipedia einst eine gute Quelle. Mittlerweile ist dies jedoch sehr fragwürdig. Der Weg in eine Bücherei erscheint somit sinnvoller, wobei man auch hier aufpassen muss. Denn je nach Auflage, sind die Inhalte bereits der jeweiligen politischen Denkweise angepasst worden.

Das Phänomen der Text-Änderung beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Geschichte der Deutschen. Auch die Einträge zur japanischen Geschichte und anderen Nationen, sind davon betroffen. Jeder kann dies problemlos selbst überprüfen. Man geht bei dem Eintrag auf Wikipedia, ganz nach unten. Dort steht kaum lesbar: Diese Seite wurde zuletzt am 29. Mai 2016 um 21:49Uhr geändert. Eben erwähnte Daten stammen vom Eintrag über Karl dem Großen. Bei Isoroku Yamamoto steht ebenfalls ganz unten und kaum lesbar: Diese Seite wurde zuletzt am 17. Juni 2016 um 23:28 Uhr geändert.

Wer diese kleine Zeile über einen längeren Zeitraum bei verschiedenen Einträgen beobachtet, wird erkennen das die Text-Änderungen auf Wikipedia einen Fließbandcharakter haben. Denn manche Einträge werden mehrmals im Jahr geändert. Dadurch verschwinden, wie zu Anfang erwähnt, wichtige Informationen aus den Einträgen oder werden entsprechend ersetzt. Meine Vermutung ist, dass es sich um politisches Kalkül handelt. Denn in jedem Bereich des Lebens werden wir von “politisch Korrektem“ heimgesucht. Das dabei in manchen Teilen die Geschichte etwas abgeändert wird, dürfte vielen soweit bekannt sein. Betrachtet man jetzt die Politik etwas genauer, hat das ganze sogar einen Nutzen. Die EU ist schließlich alles, nur nicht dass was sie vorgibt zu sein. Denn sie will die einzelnen Nationalitäten auflösen und ein einziges großes Reich erschaffen. Völker mit nationaler Identität, wären hierbei sehr hinderlich. Denn welche Nation, gibt schon freiwillig ihre Freiheit und Unabhängigkeit auf? Ganz recht, keine. Es sei denn man schafft die nationale Identität ab. Denn ein Volk ohne Identität wird weder seine Freiheit, noch seine Unabhängigkeit, geschweige seine Kultur verteidigen. Freilich ist diese These auf den ersten Blick sehr gewagt. Aber wenn man sich mal an das Video von Hagen Ernst  (2014) erinnert, in dem er von einem totalitären Staat spricht, erscheint sie plausibel.

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