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Das „Kalifatische“ Dorf

Grup Yorum sind ein Phänomen. Seit 30 Jahren auf der Bühne, 23 Alben, sechs Millionen verkaufte Tonträger. Im Sommer 2010 feierte die Band in Begleitung des Istanbuler Sinfonieorchesters und weiterer Gastmusiker im Inönü-Stadion vor 50.000 Gästen ihr 25-jähriges Jubiläum, im vergangen Jahr spielten sie auf dem Bakirköy-Platz vor einer noch weit größeren Menge. Kaum eine große linke Kundgebung findet ohne sie statt.

„Zu unseren Konzerten kommen Menschen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten“, erzählt Caner Bozkurt von Grup Yorum. „Natürlich sind das nicht alles revolutionäre Aktivisten. Aber es gibt in der Türkei sehr viele Menschen, die sich links fühlen, egal, ob sie sich früher einmal politisch engagiert haben oder nicht.“ Und die Sängerin Selma Altin ergänzt: „Das sind Menschen, die Gerechtigkeit wollen. Vielleicht auch romantische Menschen. Wir sind ja auch romantisch. Aber wir wissen, dass die Revolution nicht von selbst kommen wird.“

Auf einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor sollte die Band auf Einladung der Links-Partei ein Konzert geben, obwohl vor dem Oberlandesgericht Stuttgart ein Verfahren gegen vier Mitglieder der „Anatolischen Föderation“läuft,  die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sie gehörten zu der DHKP-C. Die Anklage umfasst auch Auftritte von Grup Yorum, bei denen die Konzerteinnahmen der DHKP-C zugeflossen sein sollen.

Nicht nur in Erdogans Türkei werden die Musiker verfolgt, bekämpft und sind diversen Repressalien ausgesetzt, auch in Deutschland machen AKP Anhänger, Milli Görüs, Ditib und Türkische Elternvereine Stimmung gegen die Musikgruppe.

In der kleinen Stadt Gladbeck, ist es nun radikalen Gruppen und Verbänden mit Fadenscheinigen Argumenten und der Unterstützung des Staatsschutzes und den Rat der Stadt Gladbeck gelungen, den geplanten Auftritt der Band Yorum zu verhindern.

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Begründung:“Das Konzert könnte für Propagandazwecke missbraucht werden und es könnte zu Eskalationen unter den Gladbecker Türken kommen.“ So Vertreter der Vereine und Organisationen die Hand in Hand mit SPD Bürgermeister Ulrich Roland die Geschicke des beschaulichen Städtchens bestimmen.

Ja, oh du mein schönes Gladbeck ! Geiseldrama, Kevin, linkes Nest, Multikulti-Utopia in Reinkultur und der Ort wo der Muezzin 5 mal krächzt, nun dienst du auch noch den Anhängern des Irren vom Bosporus. Denn welche Eskalation droht ? Wenn eine Musikgruppe politische Texte vorträgt, wird zum Gefallen der Muslime die künstlerische Freiheit eingeschränkt ? Ein Konzert verboten weil des Sultans Schergen ein wenig zur Gewalt neigen könnten, weil sie keine anderen Meinungen akzeptieren ? Man ist ja hier so einiges gewohnt aber das schlägt dem Fass den Boden aus.

Kritik gegen den Diktator der Osmanen wird in Deutschland im Keim erstickt ? Böhmermann lässt grüßen.

Vertreter der Organisationen mit denen sich Bürgermeister Roland regelmäßig und gerne vom linken örtlichen Stadtspiegel ablichten lässt, besitzen also so viel Einfluss das keinerlei Aufschrei in diesem ansonsten Linksversifften Nest zu hören ist. Erstaunlich das sich weder Grüne, noch DKP oder die Links-Partei dazu äußern. Eine linke Musikgruppe wird von Nationalisten attackiert, zensiert und verboten und die Linken schweigen ?

Wenn man die Liste der Vereine liest die für ein Verbot der Gruppe Yorum plädieren, kann einem Angst und Bange werden wie es um die Zukunft nicht nur dieser Stadt bestellt ist: Ditib, Milli Görüs, FSM Gladbeck, Türkischer Elternverein, Yeniceler Kulturverein Gladbeck, Cayder Kulturverein, GBL, ABI-Gladbeck.

Erdogan bestimmt durch seine infiltrierenden „Gläubigen“ wohin der deutsche Zug fährt.

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Nun kennen wir ja unsere muslimischen Mitbürger und ihren Zentralratsvorsitzenden Mazyek, ihre Taqiya Taktiken, die widerlichen hinterfotzigen Lügen und dieses Getue der geheuchelten Höflichkeit, deshalb argumentieren diese „Koranlinge“ mal wieder sehr geschickt und der Michel schluckt es. „Man möchte keine zweite Love-Parade Tragödie erleben, der massenhafte Andrang an Konzert-Besuchern wäre für Gladbeck organisatorisch nicht durchführbar und es lege für so ein riesiges Konzert kein ausreichendes Sicherheitskonzept vor.“ Schreiben diese listigen Vereine und Organisationen.

„Die Türken in Gladbeck befürchten zudem das Jugendliche animiert und angeworben werden könnten sich an politischen Aktivitäten zu beteiligen.“ Bekräftigt Ditib Vorsitzender Kahraman Nadir.

Auch Tarik Akin (Milli Görüs), zeigt was er von demokratischer Gesinnung und Kunstfreiheit hält: „Es geht hier nicht um Musik, sondern um die Spaltung der türkischen Gladbecker Bevölkerung.“

Ja was erlauben Yorum ? Ist man geneigt in Trapattoni-Manier brüllend zu fragen . Wehe einer wagt es diesen Erdogan Klüngel in dem Ruhrpott-Nest zu stören ?

Necati Duman, Vorsitzende UETD Gladbeck:“ Wir leben friedlich miteinander und diese Gruppe möchte hier die türkisch stämmigen Bürger provozieren und spalten.“

FSM Vorsitzender Mehmet Güntekin dazu:“Wir lieben Musik aber hier geht es um eine gezielte politische Veranstaltung.“

Nein, doch, oh ! Eine linke Musikgruppe wagt es eine politische Meinung durch ihre Texte rüber zubringen ? Hängt Biermann ! Oder was ?

„Die Gruppe will bewusst Unruhe stiften“ so Ratsherr Süleyman Kosar von der Fraktion ABI-Gladbeck.

Ratsherr Mehmet Metin von der GBL (Das ist der der an der Schule meiner Tochter ein Schweinefleischverbot durchsetzen wollte):“Es besteht die Gefahr das Yorum Jugendliche für die DHKP-C anwerben könnte.“

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Mein Opa erzählte mir mal das auf seiner Schule ein Linker war der nur Unruhe stiften wollte. Das war 1933.

Die genannten Vereine und Organisationen (siehe Links), verkündeten noch das mehr als 95% der Gladbecker Türken derartige linke Propaganda nicht hören wollen und diese 95% befürchteten das es, falls die Gruppe Yorum auftritt, es zu massiven Unruhen und Eskalationen kommen könnte.

Klingt für mich wie:“Tust du nich was ich wollen ich mach dich Messer.“

Der Gladbecker Stadtspiegel berichtet übrigens mit der Schlagzeile:“Eindeutiges Votum gegen Yorum-Konzert“

Kritik ? Fehlanzeige ! Deutsche Bevölkerung wurde gefragt ? Fehlanzeige ! Stellungnahme Bürgermeister ? Fehlanzeige ! Aber das ist auch egal, der Türke bestimmt ja wie es in seinem Kalifat zuzugehen hat und der Kuffar hat das Maul zu halten, was er auch devot und kriechend freiwillig macht.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Mill%C3%AE_G%C3%B6r%C3%BC%C5%9F

 

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch-Islamische_Union_der_Anstalt_f%C3%BCr_Religion

http://www.fussball.de/mannschaft/fsm-gladbeck–fsm-gladbeck-2014-ev-westfalen/-/saison/1516/team-id/01P0Q1G3PK000000VV0AG811VUH9CH7C#!/section/stage

 

http://www.lokalkompass.de/gladbeck/politik/fuer-die-gladbecker-buerger-liste-gbl-holte-mehmet-metin-bei-der-juengsten-kommunalwahl-ein-ratsmandat-nun-wird-auch-er-in-der-fraktion-soziales-buendnis-in-gladbeck-aktiv-sein-m2364988,442234.html

 

http://www.abi-gladbeck.de/

https://www.facebook.com/UetdGladbeck

http://www.yeniceliler.de/start/TR/

https://www.facebook.com/cayder.caycuma

http://www.lokalkompass.de/gladbeck/vereine/tuerkische-kulturvereine-eindeutiges-votum-gegen-yorum-konzert-in-gladbeck-d665001.html

 

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