Gewinnspiel


Lieber Cassius Clay, alias Mohammed Ali,

Sie nannten sich den „größten Boxer aller Zeiten“, aufregend waren Ihre WM-Siege, etwa gegen den damaligen Weltmeister George Foreman 1974 in Kinshasa, der Hauptstadt Zaires, heutige Republik Kongo.

Sie hatten aber den Fehler, dass Sie nicht so gut denken konnten, wie sie boxten.

Nach ihrem Sieg gegen den damaligen Schwergewichtsweltmeister Sonny Listen, 1964, legten Sie den „Sklavennamen“ Cassius Clay ab und nannten sich Mohammed Ali.

Der Gründer des Islam, Mohammed (570 bis 632) besaß Sklaven und die Sklaverei ist, bis heute, ein fester Bestandteil des Islam, man denke nur an den Islamischen Staat in Nahost, der Sklaven verkauft und damit seinen weltweiten Terror mitfinanziert.

Sie haben somit nur einen „Sklavennamen“ gegen einen anderen „Sklavennamen“ ausgetauscht. Da hätten Sie auch Cassius Clay bleiben können.

Aber nein, Sie schlossen sich auch noch der „Nation of Islam“ an, die von dem Rassisten Elijah Poole, alias Elijah Mohammed, geleitet wurde, der für die Vorherrschaft der Schwarzen kämpfte. Und damit nicht genug, der eigene Gebiete, in Amerika, nur für Schwarze forderte.

Sie selbst haben vom „weißen“ Amerika profitiert. Obwohl Sie ein Schwarzer waren, wurden Sie im „weißen“ Amerika ein Rockstar, der in Fernsehshows auftrat und der an Universitäten Reden halten durfte. Und wie haben Sie das der weißen amerikanischen Gesellschaft gedankt?

Nein, Herr Clay, für mich sind Sie kein Vorbild. Und ja: Sie hatten als Boxer viel Talent. Vielleicht sind Sie tatsächlich der größte Schwergewichtsboxer des 20. Jahrhunderts, aber vermarktet haben Sie sich als unterdrückter Schwarzer, der für die Vorrechte der Schwarzen kämpfte.

Linke haben Sie gefeiert, Sie waren eine Galionsfigur der amerikanischen „Gegenkultur“, einer Kultur, die heute totalitäre Züge trägt und allen Menschen vorschreiben will, wie die sich „politisch korrekt“ zu verhalten haben.

Ihrem Boxgegner Joe Frazier haben Sie sich gegenüber schäbig benommen, indem Sie ihn als „Onkel Tom“ bezeichneten. Damit meinten Sie, Frazier, sei das Symbol eines Sklaven, der Weiße diene. Aber Joe Frazier hat niemandem gedient, er hatte nur andere Ansichten als Sie. Somit ist auch klar, wer für Sie ein „guter“ Schwarzer war.

Auch heute spielt sich die „Gegenkultur“, auch in Deutschland, als der bessere Teil auf. Einer ist nur  dann „gut“, wenn er sein Nest beschmutzt. Ich will aber nicht ungerecht sein. Als Sie sich in den 60er Jahren weigerten, für Amerika in Vietnam zu kämpfen, taten Sie recht. Ich hätte es auch nicht getan. Man sollte sich nicht in Belange fremder Staaten einmischen. Die Teilung Vietnams, in einen freien Süden und einen kommunistischen Norden, ging die USA einen feuchten Kehrricht an. Auch handelte die USA ungerecht, als die Ihnen, wegen Ihrer Kriegsdienstverweigerung den Titel aberkannten. Das war Rache – nicht mehr.

Als Boxer sind Reflexe wichtig; leider bestimmten Reflexe auch Ihr Leben und nicht Reflexionen. Sie waren einer der größten Boxer aller Zeiten, andere mögen Sie als Menschen preisen, für mich waren Sie als Sportler: hui – als Bürger: pfui.

Ich hoffe, man wird Sie als den großen Boxer und Nestbeschmutzer sehen, der Sie waren.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Luley

 

 

http://www.spiegel.de/sport/sonst/tod-eines-idols-abschied-von-box-legende-muhammad-ali-a-1095945.html

 

 

 

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