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“Einbruchsradar” in NRW ein Erfolg – Warum nicht im restlichen Land?

Von Jahr zu Jahr steigen die Verbrechenszahlen. Insbesondere die Einbruchskriminalität nimmt dabei sprunghaft zu. Erst kürzlich haben die Polizeibehörden von Baden-Württemberg und Bayern beschlossen, besser zusammen zu arbeiten um gegen dieses Problem vorzugehen. Denn oft handelt es sich um professionelle Verbrecherbanden, die entlang der Autobahnen und Schnellstraßen agieren und genau so schnell, wie sie gekommen sind, über diese wieder verschwinden. Zu einem großen Teil sind diese Banden aus Osteuropa. Bisher steht der Staat und seine Ordnungsmacht dem Problem recht mittellos gegenüber. Mit einer Ausnahme: Nordrhein-Westfalen. Hier wurde nach einem Anstieg der Einbruchsrate um ganze 18% durch Innenminister Ralf Jäger das sogenannte “Einbruchsradar” erfolgreich gestartet. Dabei übermittelt jede noch so kleine Polizeistation im Land alle aufgenommenen Einbrüche an eine zentrale Stelle, von der aus sie auf einer wöchentlich aktualisierten Karte veröffentlicht werden. So kann jeder sehen, wo was passiert ist. Laut Polizei gehen so viel mehr Hinweise zu den Verbrechen ein welche bei den Ermittlungen sehr helfen. Genau so werde die Bevölkerung sensibilisiert. Die Bürger sorgen mehr vor und passen besser auf die Nachbarschaft auf. Alles in allem also ein Erfolgsprojekt welches Deutschlandweit eingesetzt werden müsste. Auch im verbrechensgeplagten Baden-Württemberg. Immerhin wird in Mannheim jeder 10 Einwohner jedes Jahr ein Opfer von Kriminellen. Rüdiger Seidenspinner, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei in Baden-Württemberg meint jedenfalls laut Weinheimer Nachrichten: “Ich bin dafür, alles zu probieren”. Doch der neue CDU-Innenminister Strobel stellt sich gegen das Projekt. Hierzulande wirft man dem Einbruchsradar sogar vor, es könne das Sicherheitsgefühl der Bürger senken. Das dieses in vielen Regionen kaum noch weiter sinken kann, hat man wohl in vielen Landesregierungen noch nicht verstanden.

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Wer wirklich das Sicherheitsgefühl der Bürger wieder herstellen möchte, muss zu erst mit offenen Karten spielen und endlich zugeben, dass wir ein gewaltiges Sicherheitsproblem haben. Dazu eignet sich das Einbruchsradar perfekt. Dazu gehört es auch, die Nationalität der Täter nach erfolgreicher Ermittlung zu offenbaren und nicht wie aktuell üblich, zu verschweigen. Vor allem aber muss dazu der Bürger sehen, dass etwas getan wird und er selbst mit helfen kann. Entsprechend forderte ich bereits Anfang April, kurz nach Start des damals noch als “Übersichtskarte für Einbrüche” bekannte Modell, so etwas bundesweit zu nutzen. Das sollte noch erweitert werden durch alle anderen Felder der ausufernden Kriminalität. Insbesondere Raubüberfälle, Körperverletzungen und Vergewaltigungen sollten über ein solches Radar öffentlich gemacht werden. Gerade durch solche Taten leidet das Sicherheitsgefühl der Menschen ganz besonders. Immer wieder berichten Mannheimer, man gehe nur noch ungern in die Innenstadt. Manche Bewohner der Neckarstadt und ähnlicher Stadtteile gehen nach Einbruch der Dunkelheit überhaupt nicht mehr vor die Tür. Um so wichtiger, diesem Problem die größte Aufmerksamkeit zu widmen und zu sensibilisieren. Vor allem die verblendeten Zeitgenossen, die das akute Problem immer noch für Stimmungmache halten. Doch dazu sind die Marionetten der Toleranz-Diktatur wohl nicht mehr im stande.

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