Gewinnspiel


Liebe Jutta „Aluhut“ Ditfurth,

Ihr Hobby ist es, andere als Rassisten zu beschuldigen.  Erst traf es den Compact-Herausgeber Jürgen Elsässer und jetzt den Dalai Lama.

In einem Twitter-Posting beschuldigten Sie den Dalai Lama als „eso – Dauerschwafler“, und dazu noch als: „Rassist“.

Hatten Sie da gerade wieder einen Ihrer Aluhüte auf? Ich weiß, der Aluhut soll eine Satire sein. Den Aluhut bekommt verliehen, wer Verschwörungstheorien verbreitet. Die Idee ist nicht schlecht, nur, Frau Ditfurth, Sie selbst verbreiten nicht minder Verschwörungstheorien. Wenn einer den Aluhut auf den Kopf aufsetzen sollte, dann Sie.

Herr Elsässer hat zweimal gegen Sie vor Gericht gewonnen, weil Sie ihn einen „Antisemiten“ genannt haben, einmal vor dem Landgericht München und einmal vor dem Oberlandesgericht München. Man ist weder ein Esoteriker, noch ein Rassist, noch ein Antisemit, nur weil man Ihre Ansichten nicht teilt. Mir ist natürlich bewusst, dass mich meine Widerrede zu einem Aluhut qualifiziert. Bei der kultischen und emotionalen Verehrung durch Ihre Anhänger fragt man sich als unbeteiligter Beobachter: Kann die schon über das Wasser gehen und Wasser in Wein verwandeln? Offenbar können Sie das nicht. So wird auch in Zukunft niemand zu einem Nazi, nur weil das ihr Wunsch ist. Herr Elsässer hat Ihnen eins auf Ihren Aluhut gegeben, der Dalai Lama wird das eher nicht tun.

Der Dalai Lama ist ein alter Mann von 80 Jahren, lächelt unentwegt und ist Friedensnobelpreisträger von Weltrang. Der verreist oft und hält gerne Vorträge. Der wird Sie schon nicht verklagen, weil Sie ihn als einen „Rassisten“ beschimpft haben. Diese Überlegung unterstelle ich Ihnen. Sie mögen damit sogar recht haben. Der Dalai Lama hat noch nie jemanden angezeigt. Somit ist er ein leichtes Opfer, den man so richtig zusammenscheißen kann. Sie Frau Ditfurth sind eine gefährliche Frau. Unter den Nazis gab es Blockwarte, die Juden denunziert und diffamiert haben. Und genau das tun Sie mit den angeblichen „Rassisten“ und „Antisemiten“. Jürgen Elsässer hatte recht, als er Sie angezeigt hat. Sie kennen keine Grenzen und machen einfach weiter und weiter und weiter.

Was hat er denn gesagt, der Dalai Lama? Dem Spiegel gab er jüngst ein Interview, in dem er sich zu Themen äußerte, wie etwa „Wiedergeburt“. Das ist esoterisch – aber Ihre Verschwörungstheorien sind es auch – so what? Dann sagte er: „Deutschland kann kein arabisches Land werden.“ Er bezog sich dabei auf illegale Migranten aus Nahost, die zu Tausenden nach Deutschland einreisen. Bei ihm heißen diese Menschen „Flüchtlinge“ ich nenne sie illegale Migranten. Worin ich aber mit dem Dalai Lama übereinstimme, ist, dass er die Rückführung dieser Menschen vorschlägt. Wer seiner Heimat den Rücken gekehrt hat, soll auch wieder dorthin zurück und beim „Wiederaufbau“ mithelfen. Als Hobby-Blockwart haben Sie, Frau Ditfurth, natürlich gleich erkannt, dass das „Rassismus“ ist.

Und als Nächstes wollen Sie behaupten, wir Deutsche sollen stolz darauf sein, dass die Illegalen alle zu uns strömen? Die sollen also froh sein, dass es in ihren Ländern Krieg gibt, damit sie einen Grund haben, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, um in Deutschland einzureisen? Ist Krieg jetzt ein Segen, der Völker verbindet? Ich glaube, Sie sollten Ihren Aluhut absetzen, er scheint Ihnen doch sehr auf den Kopf zu drücken. Der Dalai Lama hat gegen Araber nichts gesagt – und selbst wenn? Ist Kritik verboten? Wer will das bestimmen – Sie? Ich unterbreite Ihnen einen Vorschlag: Beweisen Sie uns allen, dass Sie über Wasser gehen und Wasser in Wein verwandeln können. Gelingt Ihnen das ohne Tricks, nur allein durch den Glauben, werde ich Sie niemals mehr kritisieren. Nie!

Zum Schluss noch ein ernstes Wort: Wenn schon Migranten nach Deutschland kommen müssen, haben die sich uns anzupassen, nicht wir uns an die. Wer behauptet, dass sich die Mehrheit an die Minderheit anzugleichen hat, der ist einfach nur irre. Irre!

Für meine Begriffe waren die Aussagen des Dalai Lama sehr handzahm. Man kann natürlich anderer Meinung sein, als er, aber das ist noch kein Rassismus. Außer für Leute, denen der Aluhut zu arg auf den Kopf drückt.

Verabschieden Sie sich von Ihrer Blockwart-Mentalität und Ihren wirren Ansichten. Sie schaden damit nur der Demokratie.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Luley

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/dalai-lama-ueber-fluechtlinge-deutschland-kann-kein-arabisches-land-werden-a-1095175.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Els%C3%A4sser-Ditfurth-Prozess

 

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3 comments on “Liebe Jutta „Aluhut“ Ditfurth,
    • Gute Frage. Mit ihren Büchern und Vorträgen verdient sie Geld. Ich glaube, ihr reicht das. Allerdings weiß ich es nicht.

  1. Bei der kultischen und emotionalen Verehrung durch Ihre Anhänger fragt man sich als unbeteiligter Beobachter: Kann die schon über das Wasser gehen und Wasser in Wein verwandeln?

    Die kann vielleicht Wein trinken … und Wasser wegschütten. Aber das wars dann auch schon. Ach, und ‚übers Wasser gehen‘? Bei deren seit Jahrzehnten öffentlich ausgestellter Klarsicht, wundere ich mich schon, daß die über die Straße gehen kann…

    😆 😆

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