Der Schuss ging nach hinten los

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Immer wieder finden Fußball Turniere oder andere Veranstaltungen unter dem Motto “gegen Rassismus und Gewalt” statt. Was passiert wenn dann innerhalb der Veranstaltung die Stimmung kippt und es zu Gewalt kommt? In Bloherfelde fand am Wochenende der sogenannte “Afrika Cup” statt und es sollte ein Cup im Zeichen des “Fairplay” werden.

von Denny Reitzenstein

Doch wie bei vielen multikulturellen Turnieren, bleib es nicht beim Fairplay.

Bei dem Spiel Ägypten gegen Eritrea, bei dem Ägypten mit 7:1 führte, kam es von Seitens der Ägypter zu einem groben Faul. Das Ergebnis vom Faul war, dass von den 600 Zuschauer 16 das Spielfeld stürmten und es zu Handgreiflichkeiten kam.

DER PA kommt!
DER PA kommt!

Der Veranstalter konnte mit Hilfe von anderen Spielern und Zuschauern zwar die Situation schnell unter Kontrolle bringen, aber solche multikulturellen Turniere zeigen ganz klar welches Gewaltpotential solche Spieler und Zuschauer ins sich tragen. Der Veranstalter war der Meinung, da man die Situation selbst schnell klären konnte, habe man die Polizei nicht alarmiert. So reden die Verantwortlichen des Tuniers natürlich alles schön und schieben das Gewaltpotential darauf zurück, dass die Emotionen bei fremden Kulturen sich schneller hoch schaukeln.

Natürlich werden viele sagen, dass im Fußball schon immer Gewalt eine große Rolle spielt. Trotzdem sollte doch bei einem Turnier, welches unter dem Motto gegen Rassismus und Gewalt läuft, erst Recht alles friedlich verlaufen. Jedenfalls ging das Motto dieses mal beim Afrika Cup nach hinten los.

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