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Europa gewinnt, Deutschland verliert und fliegt aus den Top10

Deutschland, der Motor Europas? Deutschland, Vorbild Europas? Deutschland, Wirtschaftswunderland? All das war einmal – nun fliegt Deutschland aus den Top 10 der wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt. 

In der neuen Liste des IMD World Competitiveness Scoreboard findet man Deutschland nur noch auf Platz 12. Damit ging es zwei Plätze hinab. Ähnlich der USA. Die Vereinigten Staaten verlieren ihren Spitzenplatz – an China / Hong Kong!

Den Silberplatz belegt ebenso ein Land, ausserhalb der Europäischen Union – die Schweiz! Erst danach die USA gefolgt von Singapur und Schweden. Europa hält sich also gut, denn auch andere Nordstaaten sind auf den Folgeplätzen zu finden: Dänemark, Irland, die Niederlande sowie Norwegen. Kanada findet sich auf dem neunten Platz und Luxemburg vereinnahmte die ehemalige Position Deutschlands – Platz 10.

Noch schlimmer wird das Bild, wenn man die Vorjahre betrachtet. 2014 lag Deutschland noch auf Platz sechs, in den Jahren davor zumindest auf Platz 9.

Immerhin schafft es die BRD noch in der Kategorie „Wirtschaftsstärke“auf Platz 8, wie im Vorjahr.

Die IMD-Studie ist, naturgemäß, nicht das Maß aller Dinge – und umstritten. Denn die Studie beruft sich auf die Sicht der internationalen Konzerne – und so sind Steuern ein Negativthema. Dennoch wirft diese Studie ein Licht auf das Konstrukt EU und Deutschland. Eines das auf sehr dünnen Beinen steht – und ohne Fundament.

Aus diesem Blickwinkel kann es auch nicht trösten, dass Deutschland bei der Liste „Wirtschaftlichkeit“ des Weltwirtschaftforums auf Platz 4 lag.

Nimmt man beide Studien zur Kenntnis, so kann man daraus einen Trend ersehen, der nicht positiv auf die Wirtschaft Deutschlands wirkt. Wodurch weitere Fragen sich aufdrängen: Was will die Politik ändern, damit die Wirtschaft wieder Vertrauen in Deutschland setzt? Wie will die Politik darauf reagieren, wenn Facharbeiter und hochgebildete das Land verlassen?

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Weiterhin mit dem Zuzug von Billiglohnkräften? Weiterhin mit einem undurchsichtigen Steuersystem und Millionenausgaben von Staatsgeldern für nichts?

Oder möchte die Politik nun umdenken, bevor wir auf Grund laufen, dank dem „globalem Dorf“, dem imperialistischen Treiben und nicht zuletzt dem Handel mit Arbeitern und Menschenleben? Wenn ja, dann muss die Politik CETA und TTIP schleunigst überdenken, die Frage Leiharbeit und Rente klären – und nicht zuletzt auf Billiglohnsklaven anderer Kontinente verzichten. Sie muss in Bildung investieren und ein zeitgemässes Steuerrecht erschaffen. Sie muss Erfindungsgeist und Denkertum wieder zu lassen und das Volk spüren lassen, dass man an einem Strang zieht!

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