Ohne Moos nix los!


Wir heulen auf hohem Niveau oder wie man den Mindestlohn schön rechnet

Gestern Abend bei phoenix: es wird gestritten darüber, wie man sogenannte Flüchtlinge in Lohn und Brot bekommt, dass sie ihren Berufsabschluß nicht nachmachen müssen, Extra-Hilfen vom Arbeitsamt und den Sozialkassen bekommen.
Heute morgen in Erfurt: Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entscheidet: Für den Mindestlohn dürfen auch Sonderzahlungen einberechnet werden.

Im Klartext: Während man den Neubewohnern jede Aufmerksamkeit schenkt, wird dem Arbeiter wieder einmal Unrecht als Recht aufgebrummt. Die Sonderzahlungen, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, können nun vom Arbeitgeber so aufgerechnet werden, dass man theoretisch den Mindestlohn von 8,50€ die Stunde erhält.

Damit hat das „13. Gehalt“ regulären Einfluss – und der Hauptgrund zu Mindestlohn; nämlich die Bekämpfung von Armut; wird damit zur Farce! Und der Sinn der Sonderzahlungen ist ebenso verspottet worden.

Nordische Welten - jetzt auf Romowe

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Das Recht also steht wiedereinmal auf der Seite derjenigen, die ihre Interessen in der Politik durchsetzen können. Seien es Geschenke oder Lobbyisten – oder beides.

Im Regen steht, ebenso wiedereinmal, der Arbeiter. Der der also dafür sorgt, dass es der Wirtschaft gut geht.

Da können noch so viele Politiker, Publizisten und Künstler bei phoenix und Co. fpür die Vielfalt und die Sonderausgaben für Neubürger streiten. Wenn der Arbeiter irgendwann erkennt, dass weder ein Lindenberg, noch ein Grönemeyer, kein Hugo Müller-Vogg und auch kein Gabriel auf seiner Seite steht, dann könnte es eng werden. Sagte nicht Georg Herwegh einst: „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm das will“, im Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein bereits 1863?

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