Doch kein Popo-Sex in Köln?

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Wie böse:

So hatten nach der Ankündigung auf queer.de auch die rechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und ein Blogger das Thema aufgegriffen und zudem bereits mehrere lokale Medien bei der Universität nachgefragt.

„Ein Blogger“ meint queer.de damit etwa den Preussischen Anzeiger? Doch zum Thema:

Der Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung der Humanwissenschaftlichen Fakultät von Köln hat am Freitag seinen für den 3. Juni geplanten Analverkehr-Workshop abgesagt. Er könne als „Belästigung am Arbeitsplatz“ verstanden werden, so die Begründung.

Nicht etwa als Steuerverschwendung oder Förderung der (besonderen) Sexualität. Denn „Die gewaltvolle und pornographische Sprache in der Ankündigung des Workshops wurde dem StAVV von Menschen aus unterschiedlichen Kontexten als verletzend und übergriffig zurückgemeldet“, heisst es bei der Stellungnahme der Studierendenvertretung der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Sommer raus, es ist ...

Sommer raus, es ist …

Immerhin. Trotz Akif Pirinçci’s Erfolge, scheint man doch auf Fäkialssprache, zumindest an Deutschlands Universitäten, verzichten zu wollen. Aber das kann die Seite queer.de nicht verstehen, ist es doch gerade dieser Sprachgebrauch der die politischen Gegner schockt. Da darf man doch vom „Arsch als erogene Zone und Fickgelegenheit“ noch reden, wie auch der „Referent“ des „Seminars“, Marco Kammholz, begründet:

„Unser sexuelles Sprachrepertoire ist unzureichend und ungenau – zudem oftmals peinlich genau darum bemüht, frei von Sexuellem zu sein. Mit dem Begriff der ‚Arschficker_In‘ will ich aufrütteln und auf den Kopf stellen.“

 

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