#ESC – ein Fall für Greenpeace

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Ja, ich habe es getan! Ich bin nicht stolz darauf, aber es nunmal Tradition. Ich habe, ich traue es mich kaum, es auszusprechen. Ich habe, es muss aus mir raus …!

Ich habe den ESC, den Eurovision Song Contest, ertragen!

Nun könnte man mich als Masochisten beschimpfen, erst recht, wenn man schon als Kind zum zuschauen dieser Veranstaltung der schrägen Noten gezwungen wurde. Dennoch, heute, einige Jahre gealtert, mental stärker geworden, komme ich davon nicht los.

Diesmal war alles radiotauglich, wie man es so schön umschreibt: keine Höhen, keine Tiefen. Einfach lalala zum Nebenbeihören. Zu- oder gar Hin-Hören ist heute nicht mehr gefragt. Dafür Hinschauen: Die Bühnenbilder waren erneut überraschend und teilweise genial. Die Darsteller des einstigen Komponisten- und Texterwettstreit taten ebenso einiges dafür, dass die Augen am Bildschirm verblieben, während die Ohren sich dem Schlafmodus näherten.

Besonders Edathys Freunde dürften sich über den deutschen Auftritt gefreut haben. Nicht besonders gut, nicht besonders schlecht: ein mitteleuropäisches Mangagirl in zu kurzer, zu bunter, zu betonter Kleidung. Wen interessiert da noch der Gesang?

Überhaupt – wen interessierte Gesang, Text und Vertonung. War ja radiotauglich und alles auf englisch. Einzig die Franzosen trauten sich in der Punkteabgabe Wörter ihrer Muttersprache einzufädeln. Ein Skandal!

Der nächste Skandal, die neue Punktevergabe, die als transparent verkauft wurde, war transparent wie der TTIP-Vertrag. Greenpeace, bitte handel! Oder hat da wirklich einer verstanden, welche Anrufer eines Landes für wen stimmten? Da hätte man auch die Lottozahlen vorlesen können. Jeder hätte das Ergebnis glauben müssen.

Apropos Ergebnis. Soll ich wirklich dazu etwas sagen? Die deutsche Mangaversion auf den letzten Platz; in der Jurywertung nur 1 Punkt, mit Zuschauerwertung sogar 10 Punkte mehr! Applaus!

ESC 2016

Die Neueuropaländer, Australien und Israel, hingegen weit vorn. Good old Germany ….

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Aber, wir können stolz sein. Obwohl vom öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt, gewann Angela Merkel nicht auch noch diesen Wettbewerb. Was vielleicht am deutschen Sonderweg in der Europäischen Union und in der Welt, liegen könnte. Obwohl die Deutschen so beliebt sind; nach Umfragen, zumindest wenn deutsche Touristen in Regimestaaten, wie der Türkei oder Tunesien, ihr Geld hinbringen; werden wir im Reich des European Song Contest gemieden, wie die Pest. Nicht einmal die Österreich- oder die Schweiz-Jury gaben uns auch nur einen Mitleidspunkt. Das war Georgien. Früher gab die Türkei Deutschland die meisten Punkte, selbst wenn der Beitrag ausserirdisch schlecht war, doch mit dem Türkendeal ist auch das Geschichte. Die Zuschauer stimmten anders ab: Acht Zähler kamen von den Anrufern aus der Schweiz, 2 aus Österreich. Eben dort, wohin die meisten Deutschen flohen, die Europa nicht verlassen wollten – oder aus Grenzgebieten. Eben „Ghost“-Stimmen für Jamie-Lee.

Wir können also sagen, der Rest war Politik. Und das ist, zumindest in Deutschland, auch eine Art Kunst mit ständigem Bla-lalala und ebenso radiotauglich, gleichmässig und einschlafend. Dabei gab es durchaus einen Rekord; einen Social-Media-Rekord: Mehr als sieben Millionen Tweets seien zum Finale am Samstagabend eingegangen, wurde vom offiziellen Twitter-Account @Eurovision getwittert. Damit sei der Rekord vom vergangenen Jahr gebrochen worden.

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