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Wer in der Türkei kritisch fragt, auf den wird geschossen!

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Wie Pressefreiheit unter dem türkischen Präsidenten Erdogan funktioniert, sieht man derzeit in der Türkei, wo zwei regierungskritische Journalisten zu hohen Gefängsnisstrafen verurteilt wurde, während auf einen anderen Journalisten ein Attentat verübt wurde. In Istanbul sollen die beiden türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül  Staatsgeheimnissen verraten haben. Der Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“, Can Dündar, ist zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden, während sein Hauptstadtbüroleiter, Erdem Gül, eine fünfjährige Gefängnisstrafe erhielt. Als wäre das nicht bereits ein großer Skandal, wurde, in der Prozesspause, auf den Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“ geschossen. Das ist halt gelebte Demokratie, wie es sich Islamisten vorstellen. Und dank Merkel – bald auch bei uns in Deutschland!

 

Hintergrund der Anklage ist ein „Cumhuriyet“-Bericht über angebliche Waffenlieferungen der Türkei an Extremisten in Syrien aus dem vergangenen Jahr. Staatspräsident Erdogan hatte Anzeige gegen Dündar und Gül erstattet. Sowohl Erdogan als auch der türkische Geheimdienst MIT wurden als Nebenkläger zugelassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei-lange-haftstrafen-fuer-regierungskritische-journalisten-14219395.html

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