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TTIP-Leak – die Farce

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Greenpeace hat den Coup des Jahres gelandet. Wozu die Bundesregierung sich nicht imstande sah, schaffte der Öko-Verein und stellte für alle Teile des kommenden TTIP-Vertrages zur Einsicht. Die Bundesregierung hingegen nahm dies zur Kenntnis.

Man wollte kein Wort darüber verlieren, ob das nun gut oder nicht gut ist – schliesslich ist alles auf englisch. Und so müsste die Bundesregierung erst einmal Gutachter bestellen, die der Sprache mächtig sind und – was noch gewichtiger ist – Einblick in die aktuellen Vorverträge haben, um vergleichen zu können. Doch dies kann sie nicht, denn man vertraut dem „Kumpel“ Obama, wie erst in Hannover bestätigt wurde.

So kann nun keiner wissen, ob Greenpeace eine Zeile hineingeschmuggelt hat, oder nicht. Technisch wäre es zumindest möglich. Denkbar auch. Sinnvoll wohl nicht, da die Mehrheit der Bundesbürger TTIP ablehnt, auch ohne den Inhalt zu kennen.

Man lehnt diese Art der wirtschaftlichen Kooperation ab, da diese nicht nur undemokratisch sondern auch nicht transparent sind. Das Volk, so Obama und Merkel wollen, soll erst gar nichts davon mitbekommen. Regieren ist schliesslich eine Einbahnstrasse: Von oben nach unten. Von unten führt kein Weg nach oben, zur Bestimmung. Es sei, man nimmt den Hinterausgang als Eingang, zwängt sich durch parteipolitische Gedärme.

Demokratie ...

Demokratie …

Die Farce der veröffentlichten, also geleakten, TTIP-Dokumente liegt jedoch noch woanders. In der Pein. So projizierte Greenpeace die Dokumente an ein Gebäude mit der Aufschrift „Dem deutschen Volke“, dem Reichstag, dem Sitz des Bundestages. Diese Überraschung ist mehr Demütigung als die Veröffentlichung selbst.

Es zeigt nämlich, dass das Volk doch die Möglichkeit hätte, vor und am; wenn nicht sogar im; Reichstag Meinung zu zeigen und so für Veränderung zu sorgen. Diese Projektion war mehr Wert, als alle „Merkel raus!“ und „Maas, hau ab!“ Rufe zusammen. Schade nur, dass eine Öko-Organisation wie Greenpeace dies aufzeigen musste. Eine Organisation, die auch von den Staatsgeldern der BRD lebt und sich im System BRD eingepflanzt hat.

Und somit schliesst sich der Bogen rund um das Theaterprojekt Europäische Union. Bei dieser nämlich hatten Politiker bereits Pro TTIP abgestimmt. Ohne zu wissen, was innerhalb der Vertragsdeckel geschrieben steht: Von CDU und SPD bis hin zu Lucke und Freunden. Sie stimmten mit Ja. Im Gegensatz dazu Grüne, Linke und die AfD-Vertreter. Verhindern jedoch konnte kein sogenannter „Volksvertreter“ die weitere Ausführung des Vertrages, der die Globalisierung voranbringt.

Greenpeace könnte jedoch den Schritt zur Neuausrichtung angestossen haben, wenn auch mit anderen Absichten. Aber immerhin berichtet nun die Staatspresse darüber – kritisch…

Weitere Informationen finden Sie unter https://ttip-leaks.org/

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One comment on “TTIP-Leak – die Farce
  1. Halten wir also gerade noch mal fest: Leute, die nie wirklich gewählt worden sind (sogenanntes EU-Parlament), da über Sein oder Nichtsein dieser Organisation niemals abgestimmt werden durfte, stimmen einem Vertrag zu, dessen Inhalt sie nicht kennen – und das soll dann bindend sein für UNS ALLE!!! Mehr muß man zum Wahnsinn unserer Zeit eigentlich nicht mehr sagen, denn wem das keine Augen öffnet … der hat wohl keine. 😥

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