Gewinnspiel


Linkenrandale hausgemacht

Ein Kommentar von Hagen Ernst

Endlich hatten die Medien ihre Bilder. Linke Spinner und Gewalttouristen versuchten das AfD-Massaker. Die Polizei, mit Großaufgebot vor Ort, hielt dagegen. Mit Wasserwerfern und Kabelbinder statt Handschellen. Die nichtsahnende Bevölkerung war und ist zwiegespalten. 

Einerseits die AfD. Ist das nicht diese rechte, diese populistische, die Nazi-Partei? Andererseits diese Linken. Sind das nicht diese Hahnfrisurträger, „Gib mir mal ’n Euro“-Bettler und Biertrinker?

Weder noch.

Die selbsternannten Linken sind die Förderer des Imperialismus und streiten für die Konzernparteien SPD und CDU. Mit Marx oder gar Lenin haben sie nichts mehr gemein. Ihre Vollstreckungstruppe, genannt Antifa, ist die Schutzstaffel jener. Wer da linke Gedanken verordnet, der sieht nicht klar. Oder meint wirklich noch jemand, der gutsituierte Grüne wirft heute noch einen Pflasterstein?

Die AfD ist weder nationalistisch noch völkisch. Sie ist ein Ersatz für die nichtbundesweite CSU und Mitspieler im großen Demokratieverbund des BRD-Verständnisses. Sie ist ein Zwischending zwischen Populismus und Selbstverarsche. Vielleicht sogar in Trittbrett von NPD-Freunden und etwas Volksnäher als die Einheitsparteien der BRD.

tagesschau-Anführungszeichen-Flüchtlinge

Und doch ist diese undemokratische Randale. Zwischen „links“ und „rechts“, weil die staatstreuen Medien dieses Spiel so aufbauten, ohne sich selbst die Finger dreckig zu machen. Da zensiert die Tagesschau einen Facebookkommentar, weil ein Nutzer Flüchtlinge in Anführungsstrichen schrieb. Die Gänsefüßchen, die man gern vor 30, 40 Jahren für die DDR verwendete, gelten heute schon als politisch anrüchig. Die BILD schreibt von der taz ab, die taz vom Tagesspiegel – oder umgekehrt. Hauptsache die Schlagworte „Pegida“, „Rechte“, „Nazis“ und „Populismus“ tauchen im Zusammenhang mit AfD auf. Schon ist der Staatsauftrag erfüllt.

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Wie soll da der Zeitungsleser noch unterscheiden können, was wahr, was falsch, was manipuliert ist.

Und nun wundern sich die Medien, wie es vor dem AfD-Parteitagsort zu Krawallen kommen kann? Nicht wirklich – dies ist geplant.

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Spannend wird nun nur noch, wie die Polizei reagiert, wenn doch das Großaufgebot zum Schutz der AfD-Delegierten abgeordert wurde. Immerhin ist der Kampftag der Linken, der 1. Mai, den Hitler zum freien Arbeitertag erklärte. Randale, Vandalismus und Superschlagzeilen sind da vorprogrammiert: Aus Hamburg, aus Berlin. Getreu dem SPD-Motto „Sozial ist was Arbeit schafft“ werden Schaufenster eingeschlagen und Autos abgefackelt. Gerade weil Möchtegernlinke, wie Polizei, dank AfD-Einsatz geschwächt sein werden.

Die Ziele, der eigentlichen revolutionären 1. Mai Demo, sind überholt. Die linken Aussteiger haben mittlerweile ihre Kulturhäuser und Wohnunterkünfte – und lassen sich von Staatsgeldern bis in die hohe Politik chauffieren. So könnte man annehmen, der heutige Tag wird das, was er sein soll: ein Tag der Werktätigen, der Arbeiter. Für Linke übersetzt: Das sind die die morgens früh ihre Familie verlassen um abends ko und genervt nach hause zu kommen. Das sind die, die die Steuergelder erwirtschaften. Das sind die, ohne denen sich kein Rädchen im System dreht. Das sind also jene, denen ihr Dankbar sein solltet! Und dafür ist eigentlich ein Tag Ruhe und politisches Nachdenken viel zu wenig.

Doch das interessiert die heutige „Linke“ nicht. Weder das Nachdenken, die Geschichte des 1. Mai, noch der Arbeiter oder Angestellte. Der „Linke“ 2016 ist so etwas wie die Gewerkschaft „2016“. Unnötig!

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