Deutschland verschenkt Strom

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Die Energiewende kostet dem Verbraucher bereits jetzt jeden Monat mehrere Euros. Auf- und Abgefangen durch Umlagen und Aufschläge. Dabei könnte der Strom so billig sein, wie noch nie. Denn Deutschland produziert zuviel Strom!

Doch dieser Strom kann, mangels Leitungen, nicht abtransportiert werden. Und so werden an windstarken Tagen Windparks stillgelegt oder der Strom an Nachbarländer verschenkt. 2015 wurde so Strom an 25 Tagen gratis weitergereicht!

Nächstes Jahr soll der Nordseewindpark „BorWin3“ loslegen. Was – dank der plötzlichen Energiewende – fehlt sind Leitungen. Denn geplant wurde nicht wirklich, da man auf Länderkompetenzen und Expertenmeinungen nicht einging. Merkels Tuppe war nur der “ersichtliche” Erfolg wichtig. Und so wird auch BorWin3 für nichts produzieren. Die Kosten bleiben beim Verbraucher hängen. Gut 800 Millionen Euro im Jahr – für ein Windpark.

Und der Irrsinn geht weiter: Da der Strom nicht transportiert werden kann, wird andernorts weiter Strom produziert: Mit Braunkohle und Gas, ergo mit fossilen

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Brennstoffen, weil Atomstrom so böse ist. Wer mit Fachleuten redet, könnte jedoch ein anderes Bild von der Sachlage bekommen. Denn immerhin kostet der Stromirrsinn allein dieses Jahr 31 Milliarden Euro. Dazu kommen Kosten für den Fremdeinkauf – aus französischen, belgischen und demnächst auch polnischen Kernkraftwerken.

Merkels Alleingang – ein weiterer Sargnagel für Deutschland.

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