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Das Fremdeln der ARD bis zur Erwerbslosenwehr

Die ARD-Kurzsendung „Börse vor acht“ soll uneinvorgenommen berichten. Immerhin, so die Verantwortlichen, sollen die ARD-Zuschauer wissen, was die Börsenglocke geschlagen hat.

Dabei dürften Berichte vom Börsenparkett nur eine Minderheit wirklich interessieren. Was einst aus Toleranz und Kapitalliebe ins Abendprogramm gehoben wurde, dürfte heute mehr Misstrauen erwecken. Denn immer weniger Normalbürger haben Lebensversicherungen, Immobilienfonds geschweige denn Aktien. So sind dies Nachrichten ohne Wert. Zumal der Kleinaktionär weder mitbestimmen noch entscheiden kann.

Am gestrigen Freitag kam die Moderation auf das Thema Einkommen. Immerhin streikten IG-Metal-Mitglieder. Die Redakteure der Sendung hoben allerdings hervor, dass der Streik eigentlich für die Katz ist, denn der deutsche Arbeiter erlebe den Aufschwung.

Mit Zahlen wurde jongliert, bis es passte. Demnach hätte der Deutsche in den letzten Jahren wahre Lohnsprünge erlebt und somit viel mehr Geld in der Tasche. Und mit diesem Geld würde der Binnenmarkt gestärkt, ergo, die Deutschen würden ihr Geld zu den Einzelhändlern tragen.

Wer Einzelhändler im Norden kennt und diese fragt, der erntet ein müdes Lächeln. Januar, Februar und selbst der Ostermonat Marz waren keine Umsatzhighlights. Auch der April konnte nicht überzeugen.

Kein Wunder. Stöhnt doch die Mehrheit der Bevölkerung über die hohen Abgaben, die überteuerten Preise – und die dafür zu geringen Löhne.

Wie passen also die ARD-Zahlen und das Volksgefühl zusammen?

Wer den VW-Management-Bonus-Streit verfolgt hat, der versteht es. Denn wieder einmal profitieren wenige vom neuen „Aufschwung“. Der Rest darf weiter zittern – und Pfandflaschen sammeln: Kinderarmut bis Altersarmut, Rente mit 70 oder bald 80, versteckte Steuern und Abgaben.

Die ARD allerdings sendet im Auftrag der „christlichsozialen“ Regierung, einer Koalition als der sozial-demokratischen, der christlich-demokratischen und christlich-sozialen – also einer durch und durch sozialen, christlichen und demokratischen Regierung. Da ist mit dem Volk wenig zu machen, denn diese Wortkombinationen sind heute nur noch Schall und Rauch.

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Die SPD, als soziale Partei, verkündet, spätestens seit Schröder, dass man sozial zur Automobilindustrie, im Besonderen zu VW sei. Die christlichen Parteien mögen unchristliche Verhaltensformen bis zur Einladung von IS-Kämpfern auf deutschem Boden. Und alle drei Parteien zusammen arbeiten vereint an einer Auflösung der BRD in einen europäischen Superstaat, in dem das Beiwerk der Demokratie endlich zur Geschichte gehört.

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Warum sollte also die ARD in den Börsennachrichten, die für höhere Manager ausgestrahlt wird, die IG Metal oder gar den Arbeiter unterstützen?

Weil man es im Kampf gegen Rechts auch tat?

Nein, die Schuldigen haben ihre Pflicht getan. So werden nun auch die Gewerkschaften Schritt für Schritt ihrer Macht enthoben. Erst, nach FDGB- und KdF-Vorbild, wird eine Einheitsgewerkschaft geschaffen, deren Führung sich in der wohligen Eurosonne suhlen darf. Dann folgt Schritt 2: Die Desinformation der Gewerkschaftler und schliesslich der Verbot von Arbeiterorganisationen, im Namen der SPD.

Wer dies nicht glaubt, der suche im Internet die Thesen der ehemaligen Trotzkistischen Partei (IV. Sektion der Internationalen) aus dem Jahre 1990. Er wird erschrecken, wie viel Wahrheit,  wenn auch mit Ideologien gestreckt, in diesem Pamphlet steckt. Er kann aber auch weiter zurückgehen, bis Bismark oder Marx.

Wer warnte uns mit der einprägsamen Fragen „Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!“

So wird dann kommen, was keiner mag. Die Geschichte von 1929 beschrieb die Erwerbslosenwehr …

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