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Der 1. Mai, Demonstration, Revolution, Vandalismus

Der 1. Mai. Ein Tag mit Symbolkraft, mit Tradition und mit Bedeutung. Dieser Tag, der Feiertag der nationalen Arbeit (NS- Zeit), der Internationale Kampf- und Feiertag der Werktätigen für Frieden und Sozialismus (DDR), der Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde (NRW).

Von Anfang an wurde dieser Tag, welcher als Anerkennung der Arbeiterschaft gilt, von Linken und Sozialistisch/ Kommunistischen Gruppierungen, Parteien und Verbänden für ihre Zwecke und Ziele Missbraucht.

Bereits in der Weimarer Republik wurde der Versuch gemacht, den 1. Mai zum Gedenktag zu machen. Dieser Vorschlag eines Gesetzesentwurfs welcher sich jedoch einzig und allein auf den 1. Mai des Jahres 1919 beschränken sollte wurde von der damaligen SPD, der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und Teilen der Deutschen Zentrumspartei (Zentrum) unterstützt. Doch wurde dieser erste Versuch der Anerkennung der Arbeiterschaft bereits dort zerschlagen, da einerseits die damalige bürgerliche Opposition aus der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der Deutschen Volkspartei (DVP) und großen Teilen des Zentrums die Einführung des Tages der Arbeit als Feiertag ablehnten und andererseits der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD), aus deren Abspaltungen dann unter anderem die KPD hervor gehen sollte das Gesetz nicht weit genug und man forderte zusätzlich die Einführung des 9. Novembers als eine Art Revolutionsfeiertags. Eine Erhebung des 1. Mais als Feiertag der Deutschen Arbeiterschaft wurde letztlich während der Weimarer Republik nie realisiert.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler wurde der 1. Mai bereits ab 1933 zum gesetzlichen Feiertag. Das entsprechende Gesetz vom 10. April 1933 deklarierte ihn zum „Feiertag der nationalen Arbeit“.

Im Jahr 1934 wurde er durch eine Gesetzeserweiterung zum „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“ erklärt.

Nach der Niederlage der deutschen Wehrmacht und deren anschließende Kapitulation wurde der 1. Mai vom alliierten Kontrollrat bestätigt und Maikundgebungen durften, zwar beschränkt und unter scharfen Auflagen stattfinden.

In der DDR wurde der 1. Mai auf die Traditionen der internationalen Arbeiterbewegungen aufgebaut und stark darauf verwiesen, das bedeutendste Symbol dieses Tages war die rote Mainelke.

Seit den 1980er Jahren kommt kam es in Westdeutschland, neben organisierten politischen Kundgebungen und Demonstrationen immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen von selbsternannten Linken, Antifaschisten und Anarchisten. Leider hat sich dieses Phänomen mit den Jahren immer mehr verstärkt und mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten West- und Mitteldeutschlands gelangen diese Ausschreitungen mehr und mehr auch in die neuen Bundesländer.

Seither ist es leider zur Bundesdeutschen Realität geworden, das Linke, Linksradikale, Autonome, Antifaschisten und wie sich das ganze Spektrum noch nennt den Tag der Arbeit dazu Missbraucht, um besonders in Berlin, Hamburg oder Frankfurt am Main, aber auch in vielen anderen deutschen Städten ganze Straßenzüge zu verwüsten. Traurigerweise genießen sie, geschützt durch hochrangige politische Unterstützer eine gewisse Narrenfreiheit und können, teils in Bürgerkriegsähnlichen, wohl organisierten Aktionen ihre Zerstörungslust- und wut freien lauf lassen.

Traurige Gewissheit ist es leider, das auch an diesem 1. Mai der Ehrentag des deuschen Arbeiters von dieses selbsternannten Linken Chaoten missbraucht wird und die Staatsmacht BRD wieder einmal hoffnungslos überfordert, hilflos und tatenlos zuschauen wird.

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2 comments on “Der 1. Mai, Demonstration, Revolution, Vandalismus
  1. Pingback: preussischer-anzeiger.de | Linkenrandale hausgemacht

    • Sinnlose Randale haben wohl nicht das geringste mit Arbeiterkampf zu tun. Was wird den meistens zerstört? Besitz und Eigentum von Menschen, die schwer und lange dafür arbeiten müssen. Auf der Gegenseite hingegen gibt es recht wenige die einer ehrlichen Arbeit nachgehen.
      Davon einmal abgesehen hat der Schutz eines Parteitags nichts mit dem 1. Mai zu tun.

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