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Rauswurf nach Rede für AfD-Mitglied der Hamburger Bürgerschaft

Es ging um Salafismus. Ludwig Flocken gab am Mittwochabend in der Sitzung der Bürgerschaft von Hamburg dazu eine Stellungnahme ab. Jener Flocken, der einst aus der AfD-Fraktion flog und trotzdem in der Partei und Bürgerschaft als Fraktionsloser blieb.

Nun produzierte er Schlagzeilen, weil er sich zum Thema äußerte. Dies war den Vertretern der Einheitsparteien der BRD nicht recht.

Man solle keinen Respekt vor dem ISlam haben, sagte er und weiter:

Keinen Respekt vor einem absurden Ausmaß an Frauenverachtung, vor Menschen, die ihre Frauen genitalverstümmeln, als Müllsäcke verkleiden, vergewaltigen und die Vergewaltigten noch bestrafen und ermorden.

Dies habe nichts mit dem Thema – Salafismus – zu tun, ermahnte ihn die Grüne Antje Möller, worauf Flocke darauf verwies, er wäre beim Thema. Mit Muslime seien „Menschen, die sich von Gottesgelehrten belehren lassen, wie sie ihre Frauen zu schlagen und ihre Babys sexuell zu missbrauchen haben“ legte er nach.  Er hoffe „inständig, dass diese gottverdammte Religion in die Wüste zurückkehrt, aus der sie gekommen ist“

Somit hatte Hamburg sein Tumult und überregionale Schlagzeilen. Denn, wir wissen: ISlam hat nichts mit dem ISlam zu tun und somit der Salafismus erst recht nicht. Das hätte Flocken auch wissen können …

„Die Äußerungen waren nicht nur beleidigend, Herr Flocken hat damit zugleich den Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verlassen. Derartige Auftritte braucht die Bürgerschaft nicht, sie lassen auch keinen Raum mehr für Diskussionen“, sagte Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD). Auch AfD-Fraktionschef Jörn Kruse distanzierte sich von Äußerungen seines Parteifreundes und betonte, dass dieser kein Mitglied der AfD-Fraktion mehr sei. „Niemand von uns stellt infrage, dass hier in Hamburg und anderswo alle Religionen ihren Glauben praktizieren sollten“, sagte Kruse. „Aber es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, was über den Islam als Religion hinaus an Erscheinungsformen existiert und in welchem Maße das zu tolerieren ist und wie wir damit umgehen.“ Nur CDU-Fraktionschef André Trepoll zeigte sich gemässigter mit der Aussage, Flocken habe damit „den Bogen überspannt und sich selbst außerhalb der Regeln gestellt“. Sicher sei eine Kritik am Islam auch in der Bürgerschaft erlaubt. „Sie darf aber nicht die durch das Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit infrage stellen und die Gefühle von gläubigen Menschen verletzen.“

Lesen Sie auch:  Diese Bundesregierung (CDU) trägt zusammen mit SPD, Grünen, Linkspartei sowie Kirchen und Gewerkschaften die Verantwortung für jedes einzelne Opfer!

 

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One comment on “Rauswurf nach Rede für AfD-Mitglied der Hamburger Bürgerschaft
  1. Wie kürzlich ein Kabarettist so schön die Frage beantwortet hat, wie die etablierten Parteien nun mit der AfD weiterhin umgehen sollen?

    “ IGNORIEREN – IMITIEREN – KOALIEREN !“

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