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Vandalismus? Für Staatsanwältin keine Haftgrundlage

Nicht nur gestern und heute berichteten wir über die wirklich wichtigen Fälle, die die Staatsanwälte und die Polizei in der Bundesrepublik übernehmen. Da geht es um Facebookkommentare oder Schweinefleisch auf Fensterbänken. Die kleineren unwichtigeren Dinge sind dann, wenn Sachschäden am persönlichen Eigentum entstehen oder gar Körperschäden. Wer es nicht glaubt …

Der Berliner Kurier berichtet:

Mit einer Eisenstange hinterließ B. am 17. März in Prenzlauer Berg eine Spur der Verwüstung: 17 Wagen demoliert, in der Regel die Heckscheibe. Die Polizei fasste B. Minuten später. Doch nach einer kurzen Psycho-Untersuchung kam er wieder frei. Sein Ärger blieb: Abdul B. aus Burkina Faso (Westafrika) wollte in Berlin einen Asyl-Antrag stellen. Weil er aber in Niedersachsen als asylsuchend registriert ist, wies man ihn ab. Vandalismus als Frust-Ventil. Erst zündete er Bretter in der Klosterruine (Mitte) an, dann ging er wieder gegen geparkte Autos los. Sieben in Serie am 7. April in Moabit. Kurz zuvor war er bei der Registrierungsstelle für Flüchtlinge abgeblitzt. Wieder geschnappt, wieder nach Feststellung der Personalien frei. Weil es „nur“ Sachbeschädigung sei. 20 Minuten später krachte es in der Stromstraße: B. schmiss Motorräder um. Neue Festnahme. Diesmal aber beantragt ein Staatsanwalt Haftbefehl. Das richtige Signal, so Polizisten und geschädigte Auto-Besitzer. Was kam, ist kaum zu fassen: Für die Richterin sind die Taten von B. „nicht schwerwiegend genug“. U-Haft bis zum Prozess sei nicht verhältnismäßig.

Vielleicht war die Richterin nicht nur nachsichtig, sondern auch weitsichtig. Kaputte Autos können nicht fahren und schützen so das Klima. Oder ging es ihr etwa gleich um den Rückruf einiger Millionen Autos in Deutschland?

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Wir wissen es nicht. Wir wissen jedoch: Da fühlt sich etwas falsch an. Inmitten von Deutschland!

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One comment on “Vandalismus? Für Staatsanwältin keine Haftgrundlage
  1. „20 Minuten später krachte es in der Stromstraße: B. schmiss Motorräder um.“

    Wäre es Maschinen von den Hells Angels oder Bandidos gewesen, wäre in diesem Staat endlich wieder Recht gesprochen worden, aber sicher nicht von unseren weisungsgebunden Richtern.

    Auf der Reeperbahn hat man gesehen wie man mit kriminellen Asylforderern verfahren kann, auch in Bulgarien beim selbsternannten Grenzschutz. Das ist alles in alternativen nicht schön, aber nicht mehr zu umgehen, wenn es so weiter geht.

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