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Reformen sinnlos: Griechenland erneut vorm Zusammenbruch

Wie aus einem Bericht im Contra-Magazin hervorgeht, ist die Bankenkrise in Griechenland noch immer nicht überwunden. Auch die sogenannten Reformen brachten keine Besserung, sondern verschlimmerten das ganze und sorgten so für eine Situation, in der Griechenland und seine Bevölkerung auf verlorenem Posten stehen. Denn sinnvolle Lösungswege, sind aus Brüssel nach wie vor nicht zu erwarten.

Wir erinnern uns an das vergangene Jahr; Die griechische Bevölkerung rannte zu den Banken und wollte ihr hart erarbeitetes Geld, in Bares umwandeln. Doch die Banken hatten nicht genug Bares und so kam was kommen musste, die Banken brachen wie ein Kartenhaus zusammen. Es folgten Einschränkungen bei der Abhebung von Bargeld und so weiter… Aus Brüssel kam als Reaktion darauf eine scheinheilige Reform, welche den Griechen Besserung bringen sollte. Daraufhin versprach man Griechenland ein Hilfspaket im Gesamtwert von 86Milliarden Euro, doch verknüpfte man diese an zahllose Auflagen. An einer dieser Auflagen, droht nun alles zu scheitern.

Denn damit der Milliardenkredit, welcher in Raten gestaffelt ist, an Griechenland gezahlt wird, muss Griechenland seine Schulden begleichen. Die nächste Rate an die Gläubiger beläuft sich auf 3,5 Milliarden Euro, welche Athen nicht hat. Wenn man sich das ganze Hilfspaket genauer betrachtet, wird schnell klar: Es kann keine Besserung geben. Denn das Geld was Athen auf der einen Seite als Kredittilgung an die Gläubiger zurückzahlt, geben die Gläubiger auf der anderen Seite Athen als Kredit zurück: Es ist ein Teufelskreis, bei dem Athen und somit auch die griechische Bevölkerung, immer verlieren werden. Den Gläubigern mit Sitz in Brüssel, Berlin und so weiter, ist das völlig gleich. Schließlich wolle man den Griechen nur helfen, das es die Griechen jedoch in den Ruin treibt ist denen allem Anschein nach völlig egal.

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Hinzu kommt die Problematik das Griechenland bei Nicht-Zahlung der Rate, kein Geld bekommt.
Denn der Großteil der 3,5 Milliarden Euro-Rate, geht direkt an die EZB und könnte, sollte Athen nicht zahlen, mal eben den Geldhahn zu drehen. Das Ergebnis wäre ein erneuter Zusammenbruch des griechischen Bankensystems, sowie weitere gravierende Folgen für die griechische Volkswirtschaft was auch zu hohen Steuerausfällen führen kann und womöglich auch wird.
Eine sinnvolle Lösung der Problematik in Griechenland, ist nach wie vor nicht in Sicht. Auch ist nicht absehbar, wie lang Griechenland das noch aushält.

Geht man zurück zum Beginn der Finanzkrise, so wird einem klar das Griechenland großes Unheil bevorsteht. Denn Island stand damals vor einem Staatsbankrott. Griechenland ist zwar nicht Island, aber ein Staatsbankrott Griechenlands wird, angesichts der Lage, immer wahrscheinlicher. Abwenden kann man ihn nur, wenn die Herrn aus der Brüssel sinnvolle und vor allem, zukunftsorientierte Lösungen bieten. So lange man jedoch an den scheinheiligen Hilfepaketen festhält und weiterhin Kredite zur Tilgung bestehender Kreditrückzahlungen anwendet, sieht es für Griechenland sehr schlecht aus. Auch sind die Auswirkungen einen Staatsbankrotts Athens, auf andere Mitglieder der Währungsunion nicht vorhersehbar.

 

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