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Alle gegen Alle, doch niemand gegen den, der Alle gegeneinander aufhetzt

Ein Kommentar von Daniel Bischoff:
Ich beschreibe den Zusammenhalt der Gesellschaft ab dem Widerstand der deutschen Nationen gegen Napoleon Bonaparte, über die Trümmerfrauen und ihrem Wirtschaftswunder, der Wiedervereinigung, bis zur Spaltung des deutschen Volkes heute und vage am Ende einen fiktiven Blick in eine fiktive Zukunft.

Rückblick:

Manchmal fühlt man sich gesellschaftlich in die Zeit der napoleonischen Kriege zurückversetzt. Denn obgleich diese bereits 200 Jahre zurückliegen, hat sich seither kaum etwas verändert:

Friesen jagen Friesen, Franken jagen Franken, Schwaben jagen Schwaben und so weiter. Hinzu kommen die althergebrachten Differenzen zwischen Nord und Süd, Ost und West anderer Kleinigkeiten. Von den zahllosen kleineren regionalen Konflikten wie Nachbarschafts-Streitigkeiten, Neid und Missgunst, mal ganz zu schweigen.
Einzige mehr oder weniger nachvollziehbare Ausnahme hierbei bilden wohl die beiden “Nachbarländer“ Bayern und Franken, denn deren Streitigkeiten sind sowohl territorialen, als auch historischen Ursprungs. So waren die Franken einst ein unabhängiges Herzogtum und wurde vor ca. 200Jahren an Bayern übergeben. Allerdings war Bayern einst ein Teil des fränkischen Reiches, doch das ist eine andere Geschichte.
In Anbetracht dieser Lage, grenzt es wirklich an ein Wunder das Napoleon Bonaparte aus den deutschsprachigen Landen vertrieben und die deutschen Nationen anschließend zu einem funktionierenden Staatenbund zusammen wuchsen. In denen das Leben gedeithe und die Kultur florierte. Zumindest vorübergehend…

Denn es folgten zwei verheerende Weltkriege, welche die deutschen Nationen mehr oder weniger gut überstanden. Nach dem 2.WK wurde aus dem Staatenbund des 19.Jahrhunderts, die Bundes-Republik-Deutschland. Mit einem starken Willen und unter großen Entbehrungen, bauten die deutschen Trümmerfrauen das Land wieder auf und ebneten so den Weg, der den deutschen Nationen, entgegen aller Erwartungen, ein Wirtschaftswunder bescherte. Die Deutschen waren fröhlich, hatten Arbeit und lebten in Wohlstand. Der gesellschaftliche Zusammenhalt wuchs, alle lebten ein erfülltes Leben mit Familie und Freunden. Selbst die natürliche kulturelle Vielfalt der deutschen Nationen, erstrahlte in neuem Glanz. Auch die Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland, tat dem keinen Abbruch. Denn die Grenze zwischen Ost und West existierte zwar auf dem Papier und in Form einer Mauer, aber nicht in den Köpfen des deutschen Volkes. Denn das deutsche Volk war im Geiste eins und handelte dementsprechend so, als wäre es nie getrennt gewesen. Man könnte sagen: Die deutschen Völker waren eine Einheit, welche sich durch nichts in bezwingen lies.

Aktuelle Lage:
Wenn man nun im Jahre 2016 auf die deutschen Nationen blickt, stellt man schnell fest das davon nichts mehr übrig ist. Denn wie Anfangs erwähnt, jagt jeder jeden. Dabei vergessen die Deutschen jedoch eines: Denn im Grunde sind sie alle Brüder und Schwestern.

Nüchtern betrachtet ist es daher vollkommen egal, ob ich Franke, Friese, Bayer oder Schlesier bin. Denn die gesellschaftlichen Grundwerte, Tugenden, Sprache und die Kultur, sind das Bindeglied aller deutschen Völker. Nur dadurch war und ist es ihnen möglich, als eine funktionierende Einheit aufzutreten. Das es zwischen den einzelnen deutschen Nationen Unterschiede gibt, ist dabei etwas ganz natürliches und fördert ganz nebenbei, deren kulturelle Vielfalt. Denn mal ehrlich: Wären beispielsweise die Friesen wie die Bayern, so hätten sich die Friesen ihrem Lebensraum niemals angepasst und infolge dessen, auch nicht überleben können. Andersherum ist es haargenau das selbe! Das ist doch wohl logisch oder? Na ja zugegeben, betrachtet man die jetzige Situation, dann lautet die Antwort wohl eher: „Nein!“

Die deutschen Politiker haben sich die Methoden von Napoleon Bonaparte abgeschaut und diese, in Verbindung moderner Hilfemittel, hervorragend umsetzen können. Das Volk wurde erfolgreich in Links, Rechts, Oben, Unten etc. aufgeteilt und handelt gegen sich selbst, statt als Einheit gegen die Missstände im Land vorzugehen. Man betrachte dazu einfach mal die zahlreichen Demonstrationen im Land: Alle wollen die Missstände beseitigen, aber anstatt sich zu vereinen, um so eine unbezwingbare Einheit zu bilden, kochen alle ihr eigenes Süppchen und erreichen im Grunde gar nichts. Gut das ist gelogen, sie erreichen schon etwas; denn sie bringen die Politiker zum Lachen.
Schließlich handeln sie im Sinne der Politiker und etablierten Parteien, denn diese wollen ihre Macht behalten und das gelingt nur, wenn sich die Bevölkerung selbst bekämpft. Denn wer herrschen will, muss verhindern das es im Volk Widerstand gibt und dies bedeutet, das man um jeden Preis die Bildung eines gesellschaftlichen Zusammenhaltes verhindert. Denn eine Gesellschaft die in sich zusammenhält und füreinander da ist, kann man nicht bzw. nur dann beherrschen, wenn man im >Sinne des Volkes< handelt. Handelt man als Herrscher gegen ein Volk, welches als Einheit agiert, ist man schneller entmachtet als einem lieb sein kann.
Um diesem Irrsinn der gesellschaftlichen Spaltung entgegen zu wirken, bedarf es mehr als eine einfache Aufklärung der Bevölkerung. Man benötigt vielmehr eine “Revolution des menschlichen Geistes“, um den Zusammenhalt der Deutschen wieder zu erlangen. Denn obgleich die deutschen Nationen sehr zahlreich, so sind sie alleine schwach und zerbrechlich wie Glas. Nur als Einheit, welche in der Lage ist eigenständig zu Denken und zu Handeln, wird das deutsche Volk in der Lage sein zu überleben.

Allerdings muss diese Revolution des Geistes schnell stattfinden. Denn während ich diese Zeilen schreibe, plant die EU-Kommission, aufgrund des niederländischen Entscheids zur Ukraine, welches der EU eine klare Niederlage beifügte, den nächsten Schritt zur Abschaffung der Demokratie. Man will ein EU-Gesetz schaffen, welches Volksabstimmungen verbietet. In direkter Verbindung mit TTIP, CETA und Co, welche im Interesse der Hochfinanz, Großkonzerne und den USA sind, werden die demokratischen Werte nach und nach beeinträchtigt.

Fiktive Zukunft:

Sämtliche Nationen in Europa, seien es die Franzosen, Spanier, Deutschen, Schweizer, Italiener oder Polen, werden ihre Unabhängigkeit verlieren und in einem europäischen Großstaat aufgehen. Die Vielfalt, wie wir sie noch kennen, wird ausgelöscht werden. Es wird ein Europa geschaffen, in welchem es keine kulturelle Vielfalt, keine landestypischen Traditionen und erst recht keine sprachliche Vielfalt geben wird. An deren Stelle wird eine an die Hochfinanz und Großkonzerne angepasste Gesellschaft treten. Unkontrollierte Ausbeutung der natürlichen Rohstoffe und deren Verarbeitung zu Konsumgütern, werden die Landschaft nach und nach vollständig zerstören. Da wo man heute noch Weingüter betrachten kann, wird unfruchtbares Brachland entstehen. Dieses Brachland taugt dann bestenfalls noch zur Bebauung oder als Müllhalde, sämtlicher anfallender Abfälle. Auch würde man jegliches Lebewesen als Gegenstand und den Profit, als Überlebenswichtig betrachten. Meinungsfreiheit und eigenständiges Denken, würden ebenfalls der Vergangenheit angehören. Stattdessen wird man von klein auf in Indoktrinierungs-Zentren so programmiert, das man nur noch eine willenlose leere Hülle darstellt und durchweg Obrigkeitshörig ist. Denn eigenständig denkenden und handelnde Menschen, würden eine Gefahr für das System darstellen. Da es sich hierbei um ein Totalitäres-System handeln würde, wäre eine hohe Polizeipräsenz und ständige Überwachung der Bevölkerung, völlig normal. Denn das System will überleben und die Bevölkerung wäre darin lediglich Mittel zum Zweck. Jene Umweltaktivisten und Systemkritiker, würden als Kriminelle abgestempelt und womöglich ohne Prozess vor Gericht, weggesperrt werden.

Schlusswort:

Leider oder vielmehr zum Glück, kann auch ich nicht in die Zukunft schauen und um ehrlich zu sein, ich will es auch nicht. Sicher ist jedoch das sich die Zeiten momentan mehr zum schlechten, denn zum besten wenden. Ob das Volk jemals wieder zu einem gesellschaftlichen Miteinander findet und somit wieder zu einer starken Einheit wird, lässt sich allerdings noch nicht sagen. Dafür ist die Lage in Deutschland, viel zu unübersichtlich. Die klare Sicht darauf wird auch durch die zahllosen Demonstrationen, welche zwar sehr zahlreich sind und im Grunde das gleiche Ziel haben, aber nach wie vor nicht zusammen arbeiten, sehr erschwert. Deshalb nur noch so viel:
Die Deutschen müssen lernen, genau wie im Jahr der Wiedervereinigung, wieder als Volk zu handeln.

 

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