Maritim-Hotel soll AfD vor die Tür setzen

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Was hält die Linke eigentlich von Recht und Gesetz. Oder von demokratischen Grundwerten? Nicht viel, so scheint es.

Liest man sich das Schreiben des Abgeordneten Hubertur Zdebel durch, kann einem Angst und Bange werden. Auf dem offiziellen Briefpapier des MdBs schreibt er an das Maritim-Hotel Gelsenkirchen:

 

Ich bitte Sie daher, der AfD keine Räumlichkeiten für ihre rassistische Hetze zur Verfügung zu stellen.

Zdebel AfD Maritim
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Die Gründe vorab lesen sich wie gewohnt: Die AfD sei nicht nur rassistisch, sondern habe auch Kontakte zu rechtsradikalen Kreisen. Wird die Linke nun ausgeladen, weil sie mit linksradikalen Kräften zusammenarbeitet, oder die SPD, die bekanntlich linksextremistische Vereine finanziell unterstützt?

Der Urheber sieht aber auch die AfD als

“Wegbereiter für die Akzeptanz weiterer Anschläge auf Flüchtlinge” – man erinnere sich an Bingen und Winsen/Luhe!
“… Homosexuelle” – vergisst er, dass es auch Schwule und Lesben in den Reihen der AfD gibt?
” generell alle Andersdenkenden” – muss man dazu noch etwas sagen?

Viel eher klingen diese Vorwürfe nach rot – “Pack” (Gabriel, SPD), nach grün “Mischpoke” (Özdemir, Grün), nach dunkelrot – “Volkstod” (Isabelle Vandré, Linke).

Bedenklich und peinlich zudem, dass Zdebel diesen Brief als Mitglied des Bundestages versendete. Es ist damit keine persönliche Meinung mehr, sondern ein weiterer undemokratischer Versuch der Bundesregierung gegen die Grundordnung und das Parteiengesetz zu verstossen.

 

One thought on “Maritim-Hotel soll AfD vor die Tür setzen”

  1. Dieser Zdebel soll doch mal präzisieren, was eigentlich eine Rasse ist bevor er so einen faschistischen Mist von sich gibt. Das ganze Parlament scheint inzwischenzeit faschistisch
    nach US-Vorbild zu sein!

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