Gewinnspiel


Nordrhein-Westfahlen will Übersichtskarte für Einbrüche einführen

Das Land Nordrhein-Westfalen startet dieser Tage ein Pilotprojekt. Es möchte eine Karte des ganzen Landes anbieten, mit der jeder Bürger die Möglichkeit hat, in den Städten die verübten Einbrüche auf einen Blick zu sehen. Dabei sollen sogar versuchte Einbrüche auf der Karte erfasst und relativ genau eingezeichnet werden. Nur die direkte Adresse soll dabei noch geheim bleiben um die Privatsphäre der Opfer zu wahren. Jeden Montag soll die Karte aktualisiert werden indem jede Polizeidienststelle eingegangene Anzeigen in die Karte einpflegt. Man erhofft sich so, die Nachbarschaft für Einbruchskriminalität zu sensibilisieren und eine erhöhte Sicherheit durch mehr Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft zu erzielen. Alles in allem eine ganz gute Idee die in jedem Fall transparenz schafft. Generell wäre so eine Karte in jeder Region und auch Bundesweit sinnvoll.

Einige Verbesserungen sollen an dieser Stelle noch angeregt werden. Um nützliche Ermitlungshinweise zu erhalten, sollte jede Markierung anklickbar sein um so eventuell vorhandene Täterbeschreibungen lesen zu können. Genau so sollte die Möglichkeit enthalten sein, sich über die Seite direkt mit der Polizei in Verbindung zu setzen falls man weitere Hinweise geben kann. Alle gelösten Fälle in denen der oder die Täter verurteilt wurden, sollen farblich anders markiert werden, aber einsehbar bleiben. In der Beschreibung sollte nun die Herkunft der Täter zu finden sein und das Strafmaß der Verurteilung. So könnte das Vertrauen in die Behörden wieder hergestellt werden nachdem sich aktuell Hinweise häufen, dass in großem Stil die Nationalität mutmaßlicher Verbrecher aus falsch verstandener politischer Korrektheit verschwiegen werden soll. Eine leicht zu verstehende grafische Übersicht am Rand der Seite über alle erfassten Delikte und die Option, einen Zeitrahmen auszuwählen, könnte das System noch ansprechender machen.

Lesen Sie auch:  Wieder einmal fallen Schüsse in der Mannheimer Neckarstadt

Ähnliche Projekte sollten auch für Raub und für Gewaltdelikte gestartet werden um zu sensibilisieren und den Menschen das Gefühl zurück zu geben, dass auch etwas gegen das Verbrechen getan wird. Schon seit Monaten sinkt das Sicherheitsgefühl in weiten Teilen der Bevölkerung. Wie könnte es auch anders sein bei den täglichen Meldungen über Raub und Schlägereien allein in Mannheim. In der Quadratestadt hatte man 2015 eine statistische Chance von rund 10%, Opfer eines Verbrechens zu werden. Das heißt, jeder Zehnte wird hier mit Kriminalität konfrontiert. In der restlichen Rhein-Neckar-Region ist es “nur” etwas mehr als jeder 20ste.

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Mann mit “südländischem Aussehen” beklaut Frau am Parkticketautomaten!

Wärend des Lösens eines Parktickets am Karlsplatz wurde eine 36-Jährige in Sinsheim beklaut. Zun...

Einbruch und Sachbeschädigung in neun Fällen aus Mannheim!

In Mannheim ist die Kriminalität längst zum Alltag geworden. Selbst für Kurzmeldungen lohnt es si...

Achtung: Betrüger in Neckarbischofsheim unterwegs!

Wie die Stadtverwaltung von Neckarbischofsheim meldet, sind Betrüger in der Region unterwegs. Die T...

, , ,

Kommentar verfassen

||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.


Place your ad here
Loading...